Das Fraunhofer EMI ist in den vergangenen Jahrzehnten in seinen Bestandsgebäuden räumlich und baustatisch an Grenzen gestoßen. Foto: Fraunhofer EMI

Das Fraunhofer Institut für Kurzzeitdynamik hat ein 28 000 Quadratmeter großes Grundstück im Freiburger Norden erworben.

Das Fraunhofer Institut für Kurzzeitdynamik (Ernst Mach Institut, EMI) hat mit Mitteln des Verteidigungsministeriums ein 28 000 Quadratmeter großes Grundstück auf dem Cerdia-Gelände im Norden Freiburgs erworben. Dort soll die militärische und zivile Sicherheitsforschung ausgebaut werden. Das KTC (Kurzzeitdynamische-Technologien-Center) soll die Fortführung der Arbeit des Instituts am Standort Freiburg langfristig sichern.

 

Verkauft hat das Grundstück die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsimmobilien FWI, die am Dienstag die Ansiedlung gemeinsam mit dem EMI bekannt gemacht hat.

Details zum Projekt sind noch nicht bekannt

„Im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Instituts besteht dringender Bedarf, die jetzt benötigte, moderne Forschungsinfrastruktur in geeigneten Räumen unterzubringen“, so EMI-Leiter Stefan Hiermaier. Am bisherigen Standort in der Innenstadt sei der Platz zunehmend knapp geworden. Details zum Umfang des Projekts, zur Bauzeit und den Kosten wurden am Dienstag nicht genannt.

Das EMI wurde 1959 in Freiburg gegründet, weitere Standorte im Kreis Lörrach wurden in den folgenden Jahrzehnten eingerichtet. Das Institut forscht unter anderem für die Auto- und Rüstungsindustrie zu Themen wie Explosionen, Kollisionen und den Folgen von Aufprallereignissen. Die Fraunhofer Gesellschaft ist in Freiburg mit fünf Instituten und rund 2700 Beschäftigten vertreten. Die Ansiedlung auf dem ehemaligen Gelände des Chemie Unternehmens Cerdia sei nun ein „bedeutender Meilenstein“, so FWI-Geschäftsführer Stephan Schoeller.