Ritter, Gaukler und Burgfräuleins: Fabula Corvinus feiert das Zehnjährige auf dem Turniergelände. So planen sie für Mai die Ritterspiele zu Donaueschingen.
Das Gelände des Reitturniers wird erstmals Spielort für einen Mittelaltermarkt. Für den Veranstalter Fabula Corvinus ist es ein besonderes Jahr: Das zehnjährige Bestehen des Marktanbieters soll gefeiert werden. Die „Ritterspiele zu Donaueschingen“ könnten zum bisher größten Ereignis von Fabula Corvinus werden, so Geschäftsführer Markus Katz.
Das erste Maiwochenende wird zur Zeitreise. Vom 1. bis 3. Mai haben Gäste Gelegenheit, das Mittelalter in verschiedenen Facetten zu erleben. „Donaueschingen darf sich auf einen familienfreundlichen und abwechslungsreichen Markt freuen. Wir planen mit Händlern, Handwerkern, Lagergruppen, Gastronomen und Künstlern“, erläutert Markus Katz. Die Beteiligten bewerben sich für die Teilnahme am Markt, noch sei der Prozess nicht abgeschlossen.
Den Höhepunkt soll ein Reit- und Feuerturnier bilden. Für Pferdefreunde entsteht damit eine Alternative zum abgesagten CHI-Turnier, erklären die Veranstalter. Wichtig sei den Veranstaltern, dass die Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort stimmt. „Wir wollen einen Markt etablieren, der gut für die Region ist und auch für diejenigen attraktiv ist, die vielleicht noch nie auf solch einem Markt waren“, so Katz.
Dafür arbeitet der Veranstalter eng mit Fürstenhaus und Stadt zusammen.
In Kontakt mit Fürstenhaus
„In Donaueschingen war Andreas Haller, Leiter Tourismus und Marketing, unser erster Ansprechpartner. Über ihn kam dann auch der Kontakt zum Fürstenhaus zustande, dem wir unsere Idee ebenfalls vorgestellt haben“, sagt Anja Katz. Die Planung bei der Flächenvergabe und die Kommunikation zeige die Zustimmung beider Parteien.
Das bestätigt Andreas Haller. Er habe sich mit dem Veranstalter getroffen und das Gelände für geeignet befunden. Nach einem Austausch mit der Stadt Tuttlingen, wo der Veranstalter seit 2020 einen Mittelaltermarkt ausrichtet, gebe er grünes Licht. „Gemeinsam mit dem Fürstenhaus sehen wir der Veranstaltung positiv entgegen“, so Haller.
Man könne in eine andere Welt eintauchen. „Wir möchten unseren Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, vom Alltag abzuschalten. Im besten Fall bleibt das Handy dabei in der Tasche“, so Anja Katz. Markus Katz sagt: „Was wir darstellen, ist eine romantisierte Form dieser Epoche, das müssen wir schon zugeben. Ich kenne niemanden, der freiwillig damals hätte leben wollen – uns eingeschlossen.“