Gemeinderat: Baugebiet "Grüble" umfasst acht Grundstücke

Brigachtal. Das kleine Brigachtaler Baugebiet "Grüble" soll schnell erschlossen werden, im günstigsten Fall können Bauherren noch in diesem Jahr loslegen. Acht Grundstücke stehen zur Verfügung, an Bewerbern herrscht kein Mangel.

Das Genehmigungsverfahren steht vor dem Abschluss, im Gemeinderat wurde nun die weitere Vorgehensweise beraten. Der Tiefbau könnte schon im Frühjahr beginnen, noch allerdings sind die bisherigen Bodenproben nicht ausgewertet.

Ein eventuelles Problem: Nicht sehr weit von den Parzellen entfernt befindet sich eine ehemalige Mülldeponie, vor allem Thomas Huber (Unabhängige Bürger) will deshalb unliebsame Überraschungen nicht ausschließen. Zumindest bislang geben die Genehmigungsstellen keine Einschränkung für die insgesamt 0,84 Hektar messende Fläche vor.

Laut Huber könnte sich das aber ändern: "Ich bin mir nicht sicher, ob alle von den dortigen Lehmspalten wissen. Bezüglich etwaiger noch auftauchender Bodenschadstoffe sind diese Spalten problematisch." Planer Henner Lamm von der Tuttlinger "kommunalPLan GmbH" gab sich im Gemeinderat moderat überrascht, im Zuge der bisherigen Genehmigung habe man dahingehend nichts verlauten hören.

Durch zusätzliche Bohrungen erhofft man sich Klarheit, die Grüble-Vermarktung soll ja gut verlaufen und die jeweiligen Seiten letztlich zufriedenstellen. Die acht Grundstücke messen jeweils knapp 700 Quadratmeter, wie mittlerweile üblich gibt es grobe Vorgaben für den Haustyp. Bei einer flachen Eindeckung etwa dürfen die Seitenwände nicht höher als sechseinhalb Meter werden, die maximale Firsthöhe beträgt achteinhalb Meter.

Die vom Grüble nicht weit entfernte Pferdehaltung dürfte bisweilen Geruchsemissionen bedingen, Jürgen Kaltenbach (CDU) regte gestalterische Maßnahmen an, um den Stall optisch etwas abzugrenzen. Jens Löw (SPD) hat die Gestaltung ebenfalls im Blick und wünscht sich eine entsprechende ökologische Aufwertung des gesamten Gebiets. "So könnte wieder etwas mehr für die Naherholung getan werden", gibt sich der Sozialdemokrat überzeugt.

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