Karin und Stefan Hartmann im „Wirtshaus zur Rose“ Foto: Monika Schwarz

In das Wirtshaus zur Rose in der Hauptstraße 38 in Dornstetten ist wieder Leben eingezogen. Die Pächter Katrin und Stefan Hartmann sind im Ort keine Unbekannten.

Die Sitzplätze und Sonnenschirme im Außenbereich zeigen aktuell schon von Weitem: Im Traditionsgasthaus Rose ist wieder Betrieb. Nachdem der letzte Pächter, ein Grieche, das Lokal Anfang 2025 verlassen hatte, stand es mehrere Monate leer.

 

Für die beiden Gastronomen Katrin und Stefan Hartmann, seit 2022 waren sie Pächter der Dornstetter Kegelklause, bot sich dadurch die Chance des Umzuges in die Innenstadt. Das Lokal befindet sich direkt an der sanierten Hauptstraße gegenüber der Stadthalle. Größere Umbaumaßnahmen waren nicht erforderlich, und das bis dato eher griechische Ambiente im Lokal war schnell entfernt.

Mit der Wiederbelebung der Theke, hohen und vom eigentlichen Restaurantbetrieb getrennten Tischen, an denen einfach auch mal nur ein Feierabendbier getrunken werden kann, haben beide nun ein Ambiente geschaffen, das „Gemütlichkeit mit Restaurantflair“ verbindet.

Das soll auch im neuen Namen Ausdruck finden. Aus der einstmaligen „Rose“ ist das „Wirtshaus zur Rose“ geworden. 82 Innenplätze und dank der sanierten Hauptstraße auch 40 Außensitzplätze stehen dort für die Gäste bereit.

Gutbürgerliche und mediterrane Küche

Mitgebracht haben Hartmanns ihre bereits aus der Kegelklause bekannte gutbürgerliche und mediterrane Küche. Die abwechslungsreiche Karte wird um spezielle Tages- oder Wochenangebote ergänzt. Darüber hinaus haben beide vor, das Lokal durch Musikveranstaltungen, Livemusik und Biergartenaktionen zu beleben.

Katrin und Stefan Hartmann sind froh, dass der Start am neuen Standort bisher so gut gelungen ist. Die Stammgäste aus der Kegelklause sind mit umgezogen, neue Gesichter hinzugekommen. Das Wirtsehepaar fühlt sich sehr wohl im Ort und blickt bereits auf eine langjährige Erfahrung in der Gastronomie zurück.

Große Erfahrung

Stefan Hartmann ist gelernter Metzger und Koch, Ehefrau Karin hat ebenfalls ihr ganzes berufliches Leben – „seit ich 14 Jahre alt bin“, erzählt sie – in Gastronomie verbracht. Vor dem Start in Dornstetten haben beide über acht Jahre ein Hotel in Huzenbach und davor zehn Jahre lang ein weiteres Hotel in Stuttgart betrieben. „Als Corona kam, ist alles schwierig geworden“, erzählt Karin Hartmann.

Über einen kleinen Umweg sind beide schließlich in Dornstetten gelandet – und damit in einer Gegend, die ihnen von Anfang an gefallen hat.