Der Vorstand des Vereins "L(i)ebenswertes 24-Höfe": (vordere Reihe von links) Sonja Kilgus, Martina Schmider, Gisela Schmider, Annette Walter, Margit Haug, (hintere Reihe von links) Hartmut Walter, Rolf Kilgus, Hans-Ulrich Wößner, Rudi Haug und Iris Wößner Foto: Hartmut Walter

Ist 24-Höfe liebenswert oder lebenswert? Natürlich beides, war das eindeutige Fazit der Anwesenden bei der ersten Veranstaltung des neu gegründeten Vereins am Dreikönigstag im Bürgerhaus in 24-Höfe.

Loßburg-24-Höfe - Martina Schmider und Annette Walter begrüßten, stellvertretend in ihrer Funktion als Vorsitzende, die zahlreichen Gäste. Ein informatives, gemeinsames und gemütliches Beisammensein sollte der erste Winterhock und damit die erste Veranstaltung aus Sicht des Vereins werden.

Als Einladung diente ein für die Bürger von 24-Höfe erstellter Jahreskalender mit Impressionen aus 24-Höfe. Ein Hingucker und ein Begleiter für das Jahr ist der Kalender laut den Vereinsmitgliedern. Er diene gleichzeitig als Hinweis auf die bereits vom Verein angebotenen Veranstaltungen.

Gemeinsam Kultur erleben

"Wenn wir uns bewusst werden, dass die Zeit, die wir uns für andere Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn und die Idee von L(i)ebenswertes 24-Höfe verwirklicht", laute das Motto des Vereins, so Schmider. Walter beschrieb anschaulich, dass 24-Höfe von der Struktur einzigartig und genau deshalb liebens- und lebenswert sei. Allerdings mache es diese Struktur umso schwerer, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Zudem brauche es die Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen. Vor allem liebgewonnene Traditionen, wie zum Beispiel ein Maibaumfest in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, wolle der Verein auf Dauer erhalten. Schnell sei man sich in der Gruppierung um den ehemaligen Stammtisch Sonne bei einem "Socken-Strick-Abend" einig geworden, die Initiative zu ergreifen. Die Idee, einen Verein zu gründen, war geboren.

Mitglieder wurden gewonnen

Es sei ein schöner Auftakt für den Verein gewesen, dessen Idee und mögliche Angebote auf positive Resonanz bei den Anwesenden stieß. Bedarfe von Einzelnen und Gruppen wurden diskutiert, Interessenten und unterstützende passive und aktive Mitglieder konnten gewonnen werden.

Der Verein sieht seine Tätigkeit darin, gemeinsam Kultur und Brauchtum zu erleben, zu lernen und zu erklären. Auch Sport und Bewegung sollen im Einklang mit den ortsansässigen Gruppen und Organisationen intergenerativ angeboten werden.