An diesem Blumenautomaten in Mahlberg gibt’s rund um die Uhr Sträuße. Foto: Göpfert

Schnell noch einen schönen Strauß Blumen für die Mutter oder die Ehefrau besorgen, auch wenn alle Läden schon zu haben: Das geht nun in Mahlberg. Äußerst praktisch, findet unser Autor.

Waren es früher nur Getränke und Snacks, werden die Dinge, die man heutzutage an Automaten kaufen kann, immer vielfältiger. Beispiel: der Pizza-Automat in Rust oder – seit neuestem – der „Blumomat“ in Mahlberg.

 

Wie es der Name schon verrät, gibt es dort, gegenüber des Edeka-Marktes beim Geschäft „Wildkraut“, Blumen. Und zwar nicht etwa einzelne Tulpen oder Rosen, sondern hübsch zusammengesteckte bunte Sträuße in mehreren Fächern in einer Art Kühlschrank. Zwischen 15 und 25 Euro muss man für die Blumen hinblättern, die sofort bereit sind, um verschenkt zu werden.

Seit Ende März, berichtet Inhaberin Adewick Kraus unserer Redaktion, betreibt ihr Geschäft den Automaten. „An Ostern hat der richtig gut gearbeitet“, zieht sie eine erste Zwischenbilanz. Da haben sich offenbar noch einige Kunden schnell ein Geschenk für die Feiertage besorgt. Zuvor herrschte nicht so viel Betrieb, „aber es muss sich wohl einfach noch herumsprechen“, ist die Floristin optimistisch.

Auch an den Schließtagen gibt es Blumen

Kraus erzählt, dass ihr Geschäft den Automaten angeschafft habe, um den Kunden auch am Schließtag (Montag) und am Wochenende Blumen anbieten zu können. Wie praktisch! Es gibt zwar gute Gründe, die Blumen weiterhin direkt im Laden zu kaufen – die persönliche Beratung steht da an vorderster Stelle. Doch was macht man, wenn Sonntag ist und einem siedend heiß einfällt, dass die Ehefrau Geburtstag hat? Da kann der „Blumomat“ als Retter einspringen.

Auch für ein spontanes Geschenk nach einem langen Arbeitstag könnte man beim Automaten vorbeischauen. Niederschwellig, einfach, schnell – der „Blumomat“ hat viel Potenzial. Ein Tipp: Ein Gefäß zum besseren Transport sollte man am besten mitbringen. Zumindest bis es die passenden Vasen-Automaten gibt.