Die Realschülerinnen Sophia Fluck (von links), Isabell Pfeiffer, Sofia Scheu und Emily Ball gehen regelmäßig bei Nachmittagsunterricht in die Schulmensa. Die ist derzeit in der Sporthalle. Foto: Bäurer

Campus: Mensa in Blumberg wird gut angenommen / Erneuter Antrag auf Förderung ist gestellt

­ Im Zuge des neuen Schulcampus, in dem zukünftig alle Blumberger Schulen sowie das Ganztagesangebot integriert sein sollen, wird auch die Mensa der Blumberger Schulen ­"BluSchu" eine neue Unterkunft erhalten.

Blumberg. Dieses Vorhaben befindet sich derzeit noch in voller Planung. Die im letzten Jahr beantragten Fördermittel aus dem Ausgleichsstock, die zunächst nicht genehmigt wurden, sollen erneut beantragt werden. Dies wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung bekannt gegeben.

Bis zur Fertigstellung des neuen Schulcampus befindet sich die Schulmensa weiterhin im Foyer der Eichberg-Sporthalle. Hier ist der Betrieb im neuen Schuljahr gut angelaufen. Aktuell kommen viele Grundschüler zum Mittagessen, berichtet die Leiterin der Mensa, Stefanie Mogel. Bis zu 43 Grundschulkinder kommen montags bis freitags in die Schulmensa, an den übrigen Tagen sind es 34 Kinder. Für die übrigen Schüler besteht die Möglichkeit, sich bis 9.15 Uhr im jeweiligen Sekretariat für eins der beiden angebotenen Mittagessen anzumelden. Das Essen, welches einmal wöchentlich tiefgefroren geliefert wird, wird in Konvektomaten fertig gegart und dann den Schülern serviert. Frisch zugekauft und zubereitet werden Salate sowie ein Nachtisch. Die Kapazität der Räumlichkeiten ist aktuell ausreichend, wobei in der vergangenen Woche 92 Schüler anwesend waren. "Das Foyer war somit voll belegt", so Stefanie Mogel. Von den anwesenden Schülern, von denen viele das Angebot regelmäßig wahrnehmen, waren ausschließlich positive Rückmeldungen zu vernehmen.

Der neue Schritt in der Blumberger Schulgeschichte erfolgte bereits im August. Damals erfolgte der erste symbolische Spatenstich für den neu entstehenden Schulcampus, der die Bildungsstätten der Stadt zentral zusammenführen soll. Im ersten Bauabschnitt entsteht an der Ecke Achdorfer Straße/Eichbergstraße ein Neubau für die bisher in der Eichbergschule untergebrachte Grundschule, das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum Weiherdammschule, der Ganztagsbereich, die Sekretariate und die Mensa.

Laut dem neuen Grundschulrektor Felix Taubenmann sollen im neuen Schulgebäude sogenannte Marktplätze entstehen. Jeder dieser Marktplätze werde schließlich von drei Klassenzimmern und Differenzierungszimmern umgeben. Der erste Bauabschnitt wird rund 16 Millionen Euro kosten, der zweite rund zwölf Millionen.

Und wann genau soll es mit dem großen Blumberger Projekt des Schulkomplexes soweit sein? Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2023 geplant. Dabei soll im zweiten Bauabschnitt die Eichbergschule bis 2024 umgebaut und erweitert werden – oder ein zweiter Neubau entstehen. Die Schulmensa ist übergangsweise in der Eichberg-Sporthalle untergebracht.