Kräftig in die Pedale getreten haben die Teilnehmer beim Stadtradeln in Königsfeld – das zeigt das Ergebnis: Mehr als 38 000 Kilometer sind zusammengekommen. (Symbolfoto) Foto: © Alina Isakovich – stock.adobe.com

Königsfeld greift beim Stadtradeln nach Rekorden – das zeigt die Bilanz der jüngsten Aktion. Zwar radelten weniger Königsfelder mit als 2024. Doch wer teilnahm, war umso fleißiger.

145 aktive Radelnde, rund 38 000 gesammelte Kilometer in 2126 Fahrten und sechs Tonnen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß (CO₂-Ausstoß), die durchs Rad- statt Autofahren vermieden wurden – die Bilanz der Gemeindeverwaltung Königsfeld zur fünften Stadtradeln-Teilnahme des Kurorts fällt positiv aus, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Bereits zum fünften Mal hatte sich die Gemeinde an der Aktion beteiligt.

 

Alles in allem bedeuten die Zahlen für Königsfeld den 107. Platz unter allen baden-württembergischen Kommunen mit weniger als 10 000 Einwohnern, die sich am Stadtradeln beteiligt haben. Insgesamt waren das 537 Gemeinden. 2024 hatte der Kurort in dieser Kategorie der kleineren Kommunen den 133. Platz belegt.

Bundesweit landete Königsfeld unter den Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern auf dem 215. Platz – unter immerhin 1278 teilnehmenden Kommunen in dieser Kategorie.

Besonders fleißige Teilnehmer

Diese Platzierungen kommen nicht von ungefähr: In diesem Jahr traten die Stadtradeln-Teilnehmer aus Königsfeld ganz besonders fleißig in die Pedale. Denn obwohl die Zahl der aktiv Radelnden mit 145 Personen leicht unter dem Niveau des Vorjahrs – damals hatten 159 Königsfelder teilgenommen – lag, steigerte die Gemeinde ihre Gesamt-Kilometer-Leistung auf 38 035. Ein beachtlicher Sprung nach insgesamt 29 925 Kilometern im vergangenen Jahr. Die 30 000-Kilometer-Marke hatte der Kurort noch nie zuvor beim Stadtradeln geknackt.

Da sie das Auto stehen ließen und sich aufs Fahrrad schwangen, vermieden die Königsfelder Stadtradler den Ausstoß von etwa sechs Tonnen CO₂. 2126 Fahrten wurden diesmal im Zuge des Stadtradelns erfasst.

Spitzenreiter mit 1704 Kilometern

Rein rechnerisch steuerte jeder Teilnehmer gut 262 Kilometer bei – wobei sich die Kilometerleistung in der Realität nicht gleichmäßig auf alle Radelnden verteilte. So stachen einige Teilnehmer mit besonders vielen erradelten Kilometern hervor, wie aus einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung hervorgeht: Demnach sicherte sich Ben Bender mit 1704 Kilometern den ersten Platz, gefolgt von Peter Walter mit 1543 Kilometern. Der Bronzerang ging an Helmut Rapp, der 1473 Kilometer im Sattel absolvierte.

Gruppe aus Erdmannsweiler führt Teamwertung an

Hier zeige sich „die Stärke des Radfahrervereins Frohsinn“, heißt es aus dem Rathaus. Dieses Team aus 29 aktiven Radelnden sicherte sich auch den ersten Platz in der Teamwertung: Stolze 16 904 Kilometer bedeuten durchschnittlich 650 Kilometer pro Teammitglied. Mit 99 aktiven Teilnehmern deutlich größer war das Team der Zinzendorfschulen, das es mit 16 399 Kilometern nur knapp hinter den fleißigen Radlern des Radfahrervereins Frohsinn Erdmannsweiler auf den Silberrang schaffte. Das offene Team erreichte mit sieben Radelnden und 3423 Kilometern den dritten Platz.

„Wir sind sehr stolz auf die erneute Steigerung und danken allen Radfahrerinnen und Radfahrern für ihr Engagement“, wird Bürgermeister Fritz Link in einer Mitteilung der Gemeinde zitiert. „Das Stadtradeln zeigt, wie viel wir gemeinsam bewegen können für unsere Umwelt, Gesundheit und Gemeinschaft.“