Der gebürtige Freiburger Norbert Schneider ist seit Dezember der neue Präsident des Polizeipräsidiums Freiburg.
„Er ist die ideale Besetzung für diesen Posten“, sagt Innenminister Thomas Strobl am Freitag über Norbert Schneider. Schneider ist seit Dezember 2025 Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Freiburg und wurde nun offiziell in sein Amt eingeführt.
Für Schneider, der gebürtig aus Freiburg kommt und der auch rund sieben Jahre im Freiburger Präsidium tätig war, schließt sich nun ein Kreis. Er kehrt nach Stationen in Offenburg und verschiedenen Spitzenpositionen bei der Polizei in Baden-Württemberg nach Freiburg zurück. Zuletzt war er als Landespolizeidirektor Chef aller Polizisten in Baden-Württemberg. „So jemand wie Sie lässt man ungern weiter ziehen“, sagt Strobl.
Als Leiter des Freiburger Polizeipräsidiums ist er nun zuständig für insgesamt 13 Polizeireviere. Neben dem Stadtkreis Freiburg fallen auch die Landkreise Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie Waldshut in den Zuständigkeitsbereich. Rund eine Million Menschen wohnen im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums. Schneider ist künftig Chef von rund 2300 Mitarbeitern.
Cyberkriminalität soll stärker bekämpft werden
„Ich trete diese Stelle mit Freue und Stolz, aber auch mit Respekt und Demut an“, sagt Schneider. Er freue sich, wieder in seiner Heimat arbeiten zu dürfen. Er wolle das leistungsfähige Team weiter fördern. Schneider wolle die Arbeit seiner Vorgänger fortsetzen und weiter die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden stärken. Auch den Bürokratieabbau wolle er voranbringen, so Schneider.
Weitere Schwerpunkte will Schneider auf die Trinationale Zusammenarbeit im Dreiländereck und die Bekämpfung von Cyberkriminalität setzen.