Vikar Janusz Liszka ist in der Gemeinde Brigachtal angekommen. Am 1. Dezember 2025 bezog er seine Wohnung und sein Büro im Pfarrhaus
„Ich freue mich der neue Seelsorger im Quellenland sein zu dürfen“, erklärte er im Gespräch. Er hoffe, dass ihn die Mitglieder der Pfarrgemeinde sowie auch die Bürger der Gemeinden im Quellenland auf seinem neuen Weg begleiten werden.
Der Seelsorger, der in Debica, Polen, geboren wurde, arbeitet für das Quellenland, ist vor allem für die Gemeinden Brigachtal, Unterkirnach, Pfaffenweiler und Tannheim tätig, aber er habe auch schon in Rietheim und im Münster als Seelsorger ausgeholfen.
„Wir sind acht aktive Priester im Quellenland und helfen uns gegenseitig aus“, beschreibt er die Aufteilung. Seit dem 1. Dezember 2025 habe für ihn eine neue Etappe in seinem Leben als Mitarbeiter in der neuen Pfarrei in Villingen begonnen, fährt Janusz Liszka fort.
Umfangreiche Arbeit
Seit Dezember habe er in allen Gemeinden an Sonntagen je zwei Gottesdienste gehalten, beschreibt er und betont, dass er, wenn er darum gebeten werde, auch Besuche im Klinikum mache. Janusz Liszka hat einen großen Wunsch: „Ich möchte in allen Gemeinden Erfahrungen sammeln und die Menschen kennenlernen.“ Und da hat er keinerlei Schwierigkeiten, auf die Menschen zuzugehen. „Ich war an der Brigachtaler Fasnet dabei, unter anderem bei dem Fasnachtstheater im Werk- und Vereinshaus sowie auch an der Fasnet der Kinder.“
Schon viele Kontakte geknüpft
Die Landjugend habe er gebeten, am Palmsonntag am Gottesdienst teilzunehmen und eine Palme mitzubringen. „Das haben sie auch getan, und ich habe sie an ihrem 40-jährigen Jubiläum unterstützt“, so der Seelsorger, der sehr gut Deutsch spricht. Er wolle viel mitmachen, um Leute und Vereine kennenzulernen, fährt er fort und sagt, dass das Quellenland seine erste deutsche Gemeinde ist. „Mein Chef in Villingen lässt mir freie Hand“, unterstreicht er, um dann zu erklären, dass er sich auf die Prozessionen freue.
Auf seine Hobbys angesprochen, antwortet er: Fahrrad fahren und Fußballspielen zuzuschauen. Er sei oft in Stadien wie in München, Freiburg, Stuttgart und Hoffenheim gewesen, selbstverständlich habe er schon gute Kontakte zum FC Brigachtal. Eishockey schauen bei den Wild Wings steht ebenfalls auf seiner Wunschliste. Er lese die Bücher von Josef Ratzinger und den Spiegel, isst gerne Fleisch und Nudeln.
Ab September im Unterricht
Janusz Liszka scheint gut planen zu können, um Seelsorge und Hobbys unter einen Hut zu bekommen, denn ab September gibt er in den Schulen auch Religionsunterricht, dann betont er noch einmal, dass er viel Erfahrungen sammeln möchte: „Ich bin ich, wir alle brauchen Geduld.“
Janusz Liszka wurde am 17. März 1983 in Debica geboren, er hat eine jüngere Schwester. Nach dem Abitur ist er in das Priesterseminar in Tarnów eingetreten, 2008 wurde er von Bischof Wiktor Skworc zum Priester geweiht. In Polen arbeitete er mehrere Jahre und sammelte Erfahrungen in Gemeinden als Vikar.
Seit 2014 lebt er in Deutschland, seine erste Stelle war die Polnische Mission in Offenbach, wo er bis zum 28. Februar 2019 tätig war. Anschließend war er bis zum 31. Juli 2020 als Kooperator im Bistum Erfurt tätig. Am 1. August 2020 begann er seinen Dienst als Priester in der Erzdiözese Freiburg.
Zuerst war er als Vikar in der Polnischen Mission in Karlsruhe tätig, ab dem 1. Januar 2022 arbeitete er als Vikar in der Polnischen Mission in Mannheim. Während dieser Zeit begann er mit der Weiterbildung in der Erzdiözese Freiburg, die er fortsetzt, um das Pfarrexamen abzulegen. Abschließend betont er noch, dass er den Schwarzwald noch nicht kennt, ihn zu erforschen, darauf freue er sich.