Samuele di Stefano freut sich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Jiska Mutter auf die Eröffnung des Kiosks im Rosenfelspark. Foto: Gabriele Hauger

Im April will Samuele Di Stefano als neuer Pächter den Kiosk im Rosenfelspark in Lörrach öffnen. Was die Kunden erwartet.

Für die Stadt und die vielen Besucher des Parks dürfte es eine Punktlandung sein. Rechtzeitig zur beginnenden Frühjahrssaison öffnet der Kiosk neben dem Wildgehege. Zur Erinnerung: Zum Jahresende hatte Vorgänger Andreas Richert gekündigt. Damit endete die sechsjährige „Bartwurst“-Ära. Und die Stadt suchte einen Nachfolger.

 

Mit Samuele Di Stefano wurde nun ein junger, engagierter Pächter gewonnen. Voller Tatendrang präsentiert er seine Pläne vor der geladenen Presse.

Traum geht in Erfüllung

Seine Familie stammt aus Italien, er selbst wohnt nur einen Steinwurf weit entfernt – was praktisch bezüglich seiner Arbeitszeiten sei.

Mit dem Kiosk gehe sein Traum, sich selbstständig zu machen, in Erfüllung. „Ich mache hier mein Hobby zum Beruf“, strahlt der 27-Jährige. Denn das Kochen liege ihm im Blut – wie der Gastro-Bereich insgesamt. Auf Messen war er gemeinsam mit seinem Bruder schon vielfach in dieser Branche tätig, jetzt ergab sich die Möglichkeit der Pachtübernahme in Lörrach.

Kiosk heißt nun „Haltepunkt“

Perfekte Lage

Für ihn ist die Lage des Kiosks, dem er den Namen „Haltepunkt“ gegeben hat, ideal: Ein Haltepunkt zur Erfrischung, zum Beisammensein im lauschigen Rosenfelspark für all die vielen Spaziergänger, Tierfreunde, Sportler oder Schüler – sie alle sieht er als potenzielle Gäste. Darum will er seine Karte und seine Öffnungszeiten auch entsprechend aufstellen, die Preise sollen sich an der Klientel orientieren. In Schulzeiten macht er bereits um 7 Uhr auf, so dass sich die Kinder belegte Panini, Focaccia oder ähnliches für die Pause holen können. Auch Flammkuchen, Eis und trendige Matcha-Getränke wird es geben. Dazu selbst gemachte Kuchen, Cocktails, Bubble-Waffeln und natürlich italienischen Kaffee aus der Siebträgermaschine. Er möchte so seine italienischen Wurzeln mit modernen Trends und regionalen Produkten kombinieren.

Bruder unterstützt ihn

Seine Lebensgefährtin Jiska Mutter steht voll hinter seinen Plänen, und sein Bruder wird ihn gerade in der Anfangszeit vor Ort unterstützen. Die Öffnungszeiten sind im Sommer bis in den Abend gegen 20 Uhr geplant. Das müsse sich noch einspielen, so Pächter Di Stefano.

Außenbereich aufhübschen

Gerne will er auch den Außenbereich aufhübschen. Das werde nach und nach geschehen. Herausforderung dabei: Die Terrasse kann nicht abgeschlossen werden, so dass Bestuhlung oder Deko jeweils nach Schließung des Kiosks am Abend verräumt werden müssen, um nicht durch möglichen Vandalismus in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

Stadt ist erfreut

Die Stadt freut sich über die problemlose Nachfolge bei der Pacht. Sechs Jahre lang war hier mit Andreas Richerts „Bartwurst“ ein etwas anderes gastronomisches Konzept angesiedelt. Wurst wird es nun keine mehr geben, dafür eher italienische Küche.

Frisch gestrichen

Einige Elemente aus dem Kiosk übernahm Samuele Di Stefano indes von seinem Vorgänger. Ein neuer Anstrich, Deko, eine Tiefkühltruhe und anderes hat er neu dazu erworben. Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic zeigte sich vor Ort von Di Stefanos Konzept sehr angetan.

Übrigens: Das typische Kiosk-Programm in puncto Süßigkeiten soll es natürlich auch geben.

Der neu gestaltete Kiosk soll am 1. April öffnen. Ein Eröffnungsfest ist noch in Planung.