Der 34-jährige Konstrukteur Elias Schürmann sitzt neu für die Gruppe 84 am Bräunlinger Ratstisch. Foto: Dagobert Maier

Elias Schürmann ist für die Gruppe 84 im Bräunlinger Gemeinderat dabei. Öffentliche Einrichtungen sind ihm sehr wichtig.

Schon bei seiner ersten Kandidatur für den Gemeinderat auf der Liste der Gruppe 84 schafft es der 34-jährige Elias Schürmann (34) aus Döggingen, sich mit 1458 Stimmen einen Platz am Ratstisch zu sichern.

 

„Seit Längerem habe ich mich damit befasst, in eine Partei zu gehen oder mich politisch zu engagieren“, sagt der Neustadtrat. Auch der örtliche Hintergrund spielt eine wichtige Rolle bei der Bereitschaft zur Kandidatur, denn sein Großvater Theodor Wehinger und sein Onkel Hans-Peter Wehinger, waren Dögginger Ortsvorsteher, was mit zur Zusage beitrug.

Vor einigen Monaten hatte ihn Stadtrat Harald Straub angesprochen, ob er nicht bei der Gruppe 84 für den Gemeinderat kandidieren wolle. „Ich dachte, das könnte ein guter Weg sein, mich politisch zu engagieren, sowie einen guten Beitrag für die Gesellschaft in einer parteilosen Fraktion zu leisten und habe zugesagt“, betont er. Nach der Wahl war Elias Schürmann über sein sehr gutes Wahlergebnis positiv überrascht. Vor allem da er sehr viele Stimmen in Döggingen und auch in der Kernstadt, sowie den Stadtteilen bekommen habe.

Öffentliche Einrichtungen erhalten

Für ihn ist es sehr wichtig, dass die städtische Haushaltssituation nicht in Schieflage gerät und nur umgesetzt wird, was auch finanzierbar ist. Auch sollte seiner Ansicht nach unbedingt versucht werden, alle öffentlichen Einrichtungen zu erhalten und keine Streichungen vorzunehmen. Es dürfe nichts weggespart werden, hebt Schürmann hervor.

Die Instandsetzungsarbeiten bei öffentlichen Gebäuden sollten sukzessiv und wenn notwendig zeitnah vorgenommen werden, damit nicht letztlich mehr Mittel für eine Sanierung notwendig werden, gibt der Neustadtrat eine weitere Zielsetzung aus.

Als sehr kritisch sieht er die bevorstehenden Belastungen in Millionenhöhe, die aufgrund des Donaueschinger Realschulneubaues auch auf die Stadt Bräunlingen zukommen, da Bräunlinger Schüler dort unterrichtet werden. Er hoffe, dass dadurch der finanzielle Spielraum der Stadtkasse nicht zu stark eingeschränkt und Maßnahmen sowie Projekte blockiert werden.

Anbau an der Gauchachschule

Wenn Bräunlingen als eine schöne Stadt erhalten werden soll, dann dürfe nicht nur der Kinder- und Jugendbereich gefördert werden, erklärt Elias Schürmann. Auch auf der Erwachsenenebene in den Vereinen, bei Veranstaltungen oder bei baulichen Maßnahmen soll es seiner Meinung nach Unterstützung geben.

Als Wünsche in Döggingen nennt Elias Schürmann einen Zebrastreifen im Bereich der Bäckerei Schorpp für einen gefahrlosen Übergang sowie einen Anbau an die Gauchachschule Richtung Westen für die Vereine. Auf diese Weise erhielten diese Gruppen laut Schürmann bessere Möglichkeiten, auch die Infrastruktur der Schule zu nutzen.

In Bräunlingen zur Schule

Elias Schürmann
ist in Bräunlingen zur Schule gegangen, hat einige Zeit in Bräunlingen gearbeitet und kennt viele, vor allem jüngere Leute. Dies sind Wähler in Bräunlingen, die der Meinung sind, auch jüngere Leute sollten am Ratstisch sitzen. Als aktives Mitglied in einigen Vereinen, darunter Feuerwehr und Fußballclub, ist er bekannt, was sicher mit zu dem guten Wahlergebnis beigetragen hat. Er ist Konstrukteur und Industriemeister im Metallbereich bei der Firma ERO-Führungen in Unadingen und arbeitet im Bereich Maschinenbau in der linearen Technik und im Sonderbereich, wo es auf eine hohe Genauigkeit ankommt.