„Packe mern a“, den neuen Dorfplatz Weilersbach: Zu den Spaten greifen (von links) Landschaftsarchitekt Martin Kuberczyk, Ortsvorsteherin Silke Lorke, Oberbürgermeister Jürgen Roth und Landschaftsbauer Florian Fischer. Foto: Willi Zimmermann

Der Startschuss für die Umgestaltung des Weilersbacher Dorfplatzes ist gefallen. Er eignet sich auch für Weihnachtsmärkte oder kleinere Veranstaltungen. Im Frühjahr sind zudem Arbeiten am Teich geplant, um ein Fließgewässer herzustellen.

Der Spatenstich für die Umgestaltung des Weilersbacher Dorfplatzes ist gemacht. Nächste Woche rücken die Baumaschinen an.

 

Jahrelang wurde in Weilersbach darauf hingearbeitet, dem Gelände zwischen Rathaus, Jugendraum und Friedhof ein neues Gesicht zu geben, würdig für eine allseits zu akzeptierende Dorfmitte.

Die städtischen Gremien gaben zuletzt einhellig dem Vorhaben ihre Zustimmung, schließlich stammen die Finanzen von rund 540 000 Euro für das Projekt unterm Strich ja auch fast ausschließlich aus Mitteln der Ortschaft.

Hinzu kommt der glückliche Umstand, dass die Firma Fischer Landschaftsbau kurzfristig freie Kapazitäten bekam, und nächste Woche losgelegt werden kann, erklärte Landschaftsarchitekt Martin Kuberczyk, der das Vorhaben seit Jahren begleitet.

Zwei Bauabschnitte

Die Umgestaltung des Dorfplatzes ist in zwei Bauabschnitte unterteilt. Dabei arbeitet man sich von unten nach oben, vom Jugendraum her in Richtung Dorfbrunnen und Rathaus. Soweit das Wetter mitmacht und die Baufirma die erforderlichen Materialien geliefert bekommt, will man die Erdarbeiten noch in diesem Jahr abschließen.

Im kommenden Frühjahr soll darüber hinaus der Dorfteich in ein Fließgewässer umgebaut werden, so dass der Ammelbach wieder durchgängig fließen kann. Dazu braucht man noch eine wasserrechtliche Genehmigung vom Landratsamt, erklärte Kuberczyk.

Fertigstellung bis 2027

Durch die vorgesehene Platzgestaltung soll die neue Ortsmitte auch für Veranstaltungen wie einen Weihnachtsmarkt oder anderen kleineren Veranstaltungen ausreichend Platz bieten, für die man nicht unbedingt die große Halle braucht, erklärte Ortsvorsteherin Silke Lorke. Solche Veranstaltungen seien zwischenzeitlich wieder zusehends gefragt.

Gemäß den Förderbedingungen muss das Projekt bis Ende 2027 fertiggestellt und abgerechnet sein. In Weilersbach ist man jedoch optimistisch, dass es schon früher ist.