So soll die Hülschenmatthalle nach dem Umbau aussehen. Foto: zVg/Schaudt Architekten

Noch im Dezember soll der Startschuss für den Um- und Ausbau der Hülschematthalle fallen. Darauf haben die Eichener gut zehn Jahre lang gewartet.

Die in die Jahre gekommene Halle soll umfassend saniert und in ein einladendes zum Dorfgemeinschaftshaus verwandelt werden. Kostenpunkt: Etwa 3,5 Millionen Euro. Etwa zwei Millionen davon muss die Stadt selbst aufbringen, etwa 1,5 Millionen Euro erwartet die Stadt aus Förderprogrammen – in erster Linie Ausgleichsstock und ELR (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum) . Mit Blick auf entsprechende Fristen muss die Stadt das Projekt denn auch in diesem Jahr noch starten.

 

Der Gemeinderat hatte das Projekt schon mehrfach beraten – und gab in der jüngsten Sitzung geschlossen seine Zustimmung. „Ein klares Zeichen nach Eichen, dass wir in die Gänge kommen“, sagte Bürgermeister Dirk Harscher in diesem Zusammenhang – und vor dem Hintergrund, dass seit den ersten Diskussionen rund um das Projekt nun schon zehn Jahre ins Land gezogen sind.

Er zeigte sich um so erleichterter, als er zuvor befürchtet hatte, dass die endgültige Entscheidung doch noch zurückgestellt werden könnte: Zum wiederholten Male nämlich kam die Forderung aufs Tapet, das Energiekonzept der Halle zu überdenken und insbesondere die PV-Fläche auf dem Hallendach zu erweitern. „Das bedeutet Einsparungen vom ersten Tag an“, hatte Willi Dörflinger in der Fragestunde angemerkt. „Eine PV-Anlage mitzudenken ist mehr als sinnvoll, und eine Investition in die Zukunft, die sich wohl auch selbst trägt“, hinterlegte auch CDU-Gemeinderat Thomas Kuri – und äußerte Kritik in Richtung Verwaltung: „Ich hätte vom Gebäudemanagement erwartet, dass es in diese Richtung mitdenkt.“

Der Technische Beigeordnete Thomas Schmitz konnte bei der Frage nach der Sinnhaftigkeit von PV auf Dachflächen „im Grundsatz überhaupt keinen Dissens“ erkennen, ebenso wenig wie Ortsvorsteher Wasmer. Zugleich appellierte dieser, die endgültige Zustimmung und den Baustart für den ersehnten Dorfmittelpunkt nicht weiter aufzuschieben, bis entsprechende Entscheidungen und Planungen vorliegen; schließlich könne man eine PV-Anlage auch nachrüsten. Die übrigen Gemeinderäte folgten seinem Appell, „endlich den Knopf draufzumachen“ und bekam dafür ein dickes Dankeschön: „Sie machen die Eichener glücklich.“