Auf gute Zusammenarbeit: Sven Pfau (links), Vorstand Sport bei der SG Fluorn I/Winzeln II, und der neue Coach Jens Jerger Quelle: Unbekannt

Sven Pfau, Vorstand Sport beim A-Ligisten SG Fluorn I/Winzeln II, redet nicht lange herum: "Mit Jens Jerger haben wir den richtigen Mann gefunden."

Vorstand muss handeln

Nach dem Abschied von René Schittenhelm zum Saisonende mussten Pfau und seine Kollegen handeln. "Für uns war klar, dass wir einem jungen Trainer eine Chance geben wollten." Erste Kontakte zu Jens Jerger wurden durch Jugendleiter Manfred Kraft hergestellt. Den Tipp hatte das SGM-Duo von einem eigenen Spieler bekommen.

Onkel Rolf Jerger

Die Gespräche zwischen dem Vorstand und dem künftigen Trainer verliefen vielversprechend. "Mich hat überzeugt, was Sven Pfau und Manfred Kraft mir vorgetragen haben", musste Jens Jerger, dessen Onkel übrigens der frühere langjährige Staffelleiter Rolf Jerger ist, nicht lange überlegen.

Vorbereitung läuft

Seit gut vier Wochen läuft die Vorbereitung unter Jerger, der drei Jahre lang beim SV Zimmern als Co-Trainer fungierte. "Deshalb freue ich mich darüber, dass ich jetzt alleinverantwortlich bin", geht der junge Coach seine neue Aufgabe mit großem Elan an. Bei der SG werden sie dies gerne sehen, denn die letzte Runde verlief bekanntlich ziemlich unruhig. Unter Schittenhelm wurde erst spät der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht.

Ziel ist klar abgesteckt

"Das soll uns in diesem Jahr nicht wieder passieren", steckt Jens Jerger die Ziel ab, "wir wollen uns so früh wie möglich in den gesicherten Bereich bringen." Dazu ließ der neue Übungsleiter in der Vorbereitung vor allem an der Physis seiner Spieler arbeiten, "denn wir wollen von Beginn an eine fitte Mannschaft auf den Rasen bringen".

Zuletzt Verletzungspech

Jerger hofft dabei auch, dass das Verletzungspech nicht wieder so extrem zuschlägt wie in der letzten Spielzeit: "Da hatte mein Vorgänger René Schittenhelm ja echt zu kämpfen", weiß Jerger.

Ein großes Anliegen

Ein großes Anliegen ist es ihm auch, Spieler an die "Erste" heranzuführen. "Dies muss für jeden meiner Spieler das Ziel sein", sagt der Coach, dessen eigene Karriere durch einen Kreuzbandriss ein frühes Ende fand. Derzeit laboriert er an einer Innenband-Verletzung, "aber ein Engagement als Spielertrainer ist trotz meines Alters eigentlich nicht vorgesehen".

"Eingeschworener Haufen"

Zwei Spiele wurden bisher in der Vorbereitung gewonnen, beim Heimbachpokal-Turnier gab es im Halbfinale eine Niederlage gegen die eigene Erstvertretung. "Ist aber nicht schlimm, denn meine Spieler werden daraus lernen", freut sich Jens Jerger auf die "Arbeit mit einem eingeschworenen Haufen".