Nurzhan Turmanov wird an seinem Wirkungsort empfangen. Er möchte die Geriatrische Rehabilitation in Horb weiter gestalten.
Seit Januar ist Nurzhan Turmanov Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Horb. Gemeinsam mit dem Team möchte er jetzt die weitere Zukunft der geriatrischen Reha gestalten.
Zum Amtsantritt wurde der neue Chefarzt mit viel Freude empfangen. In dem Bericht der Betreibergesellschaft Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt (KLF) heißt es: „Besonders beeindruckt zeigte sich Nurzhan Turmanov von der positiven Atmosphäre und der spürbaren Motivation der Mitarbeiter in Horb. Der freundliche Empfang ist für ihn zugleich Ansporn und Verpflichtung zugleich: ,Unser Anspruch ist es, exzellente medizinische Arbeit für unsere Patientinnen und Patienten zu leisten und die geriatrische Rehabilitation in Horb nachhaltig zu stärken’.“
Neue Perspektiven
Die Chefarzt-Position in Horb ist für ihn die Erfüllung eines großen Wunsches: „Als Chefarzt hat man viele Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten“, beschreibt Nurzhan Turmanov den Reiz, der ihn nach Horb geführt hat. „In dieser Position kann man neue Konzepte entwickeln und das medizinische Angebot qualitativ und quantitativ ausbauen.“
Genau das ist auch sein Ziel für die Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Horb. Die Diskussionen um den Standorterhalt sind dem neuen Chefarzt bekannt. „Für das Team und die Patienten zählt jedoch: Die Klinik bleibt“, sagt Turmanov. Gemeinsam richtet man in Horb jetzt den Blick nach vorne, auf eine zukunftsfähige Ausrichtung der Einrichtung.
Zukunftsplanung
Zunächst möchte sich der neue Chefarzt intensiv in alle Bereiche einarbeiten und neue Ansätze mit Bedacht und unter Einbeziehung des Teams anstoßen – denn Teamarbeit ist ihm sehr wichtig, berichtet die KLF. Turmanov hat seine Laufbahn einst als Rettungssanitäter begonnen und kenne die medizinische Arbeit von der Basis bis zur Spitze. Diese Erfahrung präge auch seinen Führungsstil. „Veränderungen sollen nach sorgfältiger Abwägung erfolgen und nachhaltig wirken“, betont Turmanov.
Als „vorsichtiges Experimentieren“ beschreibt der 53-Jährige seinen bisherigen Ansatz und verrät so viel: „Wir haben im Bereich der Tagesstruktur und des Prozessablaufs schon ein paar Dinge optimiert, um die Abläufe weiter zu verbessern und die Versorgungseffizienz der Patientinnen und Patienten zu steigern.“
Jetzt geht es gemeinsam daran, die Zukunft der Geriatrischen Rehabilitationsklinik zu gestalten und strategisch weiterzuentwickeln.