Nach langem Wahlkampf ist die Freude dementsprechend groß bei Sven Ketterer. Nun steht eine spannende Zeit bevor, die er ruhige und besonnen angehen möchte.
Es ist bekannt – Sven Ketterer wird ab 1. Februar kommenden Jahres Bürgermeister von Triberg sein. Er wird die Nachfolge von Gallus Strobel antreten.
Der Wahlabend sei für ihn persönlich sehr emotional gewesen. „Ein Höhepunkt für mich“, sagt Ketterer. Seine Familie, viele seiner Freunde sowie die Vereine, in denen er aktiv ist, waren beim Wahlabend mit dabei. Große Freude brach in ihm aus, als das endgültige Ergebnis verkündet wurde.
„Der Wahlkampf hat sich gelohnt“, das war sein erster Gedanke, nachdem er erfahren hat, dass er künftiger Bürgermeister von Triberg wird. Seine Frau war die erste Gratulantin an diesem Abend, die Unterstützung seines engen Umfelds sei für ihn enorm wichtig gewesen.
Elternzeit und Aufgaben bis zur Amtsübergabe
Bis Ende November ist Sven Ketterer in Elternzeit und möchte sich dabei wieder mehr Zeit für seine Familie nehmen. Zur Familie gehört nicht nur seine Frau, sondern auch seine beiden Kinder.
Die Geschäfte als Stadtbaumeister gilt es, auch noch weiterzuführen. Es stecke viel Herzblut hinter der Arbeit als Stadtbaumeister, daher falle ihm der Abschied auch nicht ganz einfach. „Es ist wie das Triberger Spättle, ein lachendes und ein weinendes Gesicht.“ Ein Nachfolger als Stadtbaumeister muss noch gefunden werden.
Übergangsphase in den neuen Beruf
Gallus Strobel habe ihm versichert, dass er bis zur offiziellen Amtsübergabe ihn in wichtigen Entscheidungen und Terminen mit einbeziehen werde. Da Sven Ketterer schon länger als Stadtbaumeister im Führungskreis beim „Jour-fix“ mit dem Bürgermeister ist, sei es für ihn etwas einfacher, sich in den neuen Arbeitsalltag einzufinden.
„Es wird eine spannende Zeit“
Für Sven Ketterer ist es eine neue Aufgabe, bei der er erstmal schauen möchte, wie er alles unter einen Hut bringen wird. Die Work-Life-Balance verändere sich für ihn, es bleibe weniger Zeit für Privates, da mehr Termine auf ihn zukommen werden. „Ruhige und besonnen das Amt angehen“, so möchte er als Bürgermeister starten.
Nicht überstürzen, aber digitalisieren
Ketterer möchte nicht gleich zu Beginn größere Veränderung umsetzen. Dennoch ist er sich schon bewusst, welche Themen er als Bürgermeister so früh wie möglich angehen möchte.
„Digital präsent“ zu sein, sei für ihn ein wichtiges Ziel. Die Stadtverwaltung solle zum Einen digitalisiert werden, hinzu solle es eine Bürger-App geben.
Zudem sei ihm das Zusammenwachsen von Triberg und den Teilorten, Nussbach und Gremmelsbach, wichtig. Er wolle „noch ein größeres Wir-Gefühl erreichen“.