Viele Gebäude in Neuenbürg gehören der Stadt. Damit soll unter anderem nötiger Wohnraum gesichert werden.Symbolfoto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Bürgeranfrage beantwortet

Bei der Bürgerfragestunde in der jüngsten Sitzung des Neuenbürger Gemeinderats erkundigte sich ein Bürger, warum denn die Stadt so viele Immobilien besitze.

Neuenbürg. Bürgermeister Horst Martin antwortete, beim Immobilienbestand in städtischer Hand handle es sich vorwiegend um sanierungsbedürftige ältere Immobilien, die im Rahmen der Stadtkernsanierung erworben wurden. "Wir wollen sicherstellen, dass dort Wohnraum hergerichtet wird und nicht irgendwelche misslichen Situationen entstehen".

Zum Immobilienbestand würden aber auch öffentliche Gebäude gehören, wie das ehemalige Amtsgerichtsgebäude. Da sei jetzt die Jugendmusikschule drin und man habe auch eine HNO-Praxis ansiedeln können. Für Belegungen, die man im Ort gern hätte, benötige die Stadt immer wieder Gebäude, die nicht erst erworben werden müssten. Das stecke dahinter.

Mehrere Bauvorhaben nicht genehmigt

Pläne für ein Drei- und ein Sechsfamilienwohnhaus am Quellenweg in Arnbach, sowie für ein Vorhaben am Unteren Sägerweg in Neuenbürg, wo zwei Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus errichtet werden sollen, entsprechen nicht den Festsetzungen des jeweiligen Bebauungsplans und wurden folglich vom Gremium nicht genehmigt.

Gemeinderätin Christine Danigel (Grüne) hatte zuvor beantragt, beide Punkte in eine nicht öffentliche Sitzung zu verweisen. Sie wolle erst "Ross und Reiter" genannt bekommen, sonst könne ihre Fraktion den beiden Projekten nicht zustimmen. Ob eine Änderungen der Bebauungspläne in Aussicht gestellt werden kann, um die baurechtlichen Bedingungen für die geplante Bebauung zu schaffen, wird nun nicht öffentlich beraten.