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Neuenbürg Raum zu innerer Einkehr gegeben

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Das Publikum in der evangelische Stadtkirche Neuenbürg war begeistert vom Gebetskonzert mit den beiden Musikern Michael Schlierf und Beate Ling zum Abschluss der Allianz-Gebetswoche. Foto: Ferenbach Foto: Schwarzwälder Bote

Zum Abschluss der Allianzgebetswoche 2020 in Neuenbürg fand am Sonntagabend unter dem Titel "Herztöne" ein Gebetskonzert mit Beate Ling und Michael Schlierf statt.

Neuenbürg. Gedämpftes, violettfarbenes Licht im Altarraum, wo auch die beiden Interpreten Platz nahmen, tauchte die gut besuchte evangelische Stadtkirche Neuenbürg in eine meditative Atmosphäre.

Unter dem Motto "Hören – Singen – Beten" nahmen der Pianist und Komponist Michael Schlierf und die Sängerin Beate Ling die Besucher mit auf eine Reise, die ihnen auch Antworten geben sollte auf die Frage "Wo gehöre ich hin?. Diese stand nämlich über den gemeinsamen Gebetsabenden von evangelischer Verbundkirchengemeinde Neuenbürg, Altpietisten und Methodisten in der zurückliegenden Woche.

Gut eineinhalbstündiges Programm

Moderationen, Lieder zum Mitsingen und Vortragslieder aus dem Soloprogramm der Künstler wechselten sich in dem gut eineinhalbstündigen Programm ab und ließen immer wieder Raum zu innerer Einkehr und Gebet. "Auf das Herz kommt es an", intonierte die in Pforzheim geborene und in Stuttgart lebende freiberufliche Musikerin und Referentin Ling über den Sinn des Betens, bei dem nicht so sehr das Wie und das Wo, sondern vielmehr die innere Haltung entscheidend sei.

Mit "Unterwegs zu neuen Ufern" setzte ihr aus Eberdingen stammender Begleiter rein instrumental am Keyboard die musikalische Reise fort, in der auch immer wieder die "Heimat und Verwurzelung in Gott" zur Sprache kam. Zusammen mit den Gästen stimmten die beiden im Lauf des Abends mehrere, an die Wand projizierte Lieder an, die ebenfalls zum Thema passten und den Blick auf Herz und Seele richteten. So etwa "In Christus ist mein ganzer Halt" oder "Stille vor dir". "Vor Gott können wir unser Herz ausschütten" besang Beate Ling in ihrem Lied "Klopfen".

Das von Schlierf komponierte Stück "Sturm" beeindruckte mit einem virtuos gestalteten Wolkenbruch und Donnergrollen, dem Ling das Mut spendende "Du kannst übers Wasser gehen" entgegensetzte, in dessen Refrain am Ende auch das Publikum einstimmte.

Gedanken über Gespräch mit Gott

Das Fürbittengebet von Kirchengemeinderat Andreas Rägle sowie ein weiteres Gebet und der Segensgruß von Pfarrerin Charlotte Moskaliuk rundeten das Gebetskonzert ab, bei dem sich alle Beteiligten auf das Publikum und das Thema des Abends einließen und sich Gedanken machten über das Gespräch mit Gott und dessen Ausprägungen. Am Ende war dann "Land in Sicht" – interpretiert von Michael Schlierf – und zu einem Leben mit neuen Zielen forderte das Stück "Weite" auf, welches Ling als Schlusspunkt setzte.

Mit den Worten "Eine Stimme, die unter die Haut geht und ein tolles Orchester aus zehn Fingern" bedankte sich Bezirkskantor Bernhard Müller für "einen Abend, der einfach nur gut tat" und der mit viel Applaus bedacht wurde. "Zwei Zugaben zum Preis von einer für eine Gemeinde, die uns mit ihrem Singen beeindruckt hat" gab es dann von dem bestens aufeinander abgestimmten Duo, darunter das aus Lings Kindheit überlieferte Abendlied "Breit‘ aus die Flügel beide" mit neu getexteten Strophen.

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