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Neuenbürg Post kehrt zurück in den Ort

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In den Lebensmittelmarkt von Uwe Jakob zieht Ende Januar zusätzlich eine kleine Postfiliale ein. Foto: Jänsch

Neuenbürg - Nachdem fast zwei Monate auf der Suche nach einer Post-Nachfolge in Neuenbürg vergangen sind, kommt nun Bewegung in die Sache. Ab Ende Januar soll ein Schwanner Post-Partner zusätzlich ein Geschäft in Neuenbürg betreiben.

"Der Vertrag ist unterschrieben", übermittelt Post-Sprecher Gerold Beck am vergangenen Dienstagnachmittag die frohe Botschaft aus Stuttgart. Demnach soll zum 29. Januar 2020 der Betrieb einer Post-Filiale in der Bahnhofstraße 52 anlaufen – also in denselben Räumlichkeiten des ehemaligen "Treff 3000", in denen Uwe Jakob seit Anfang des Jahres sein Lebensmittelgeschäft betreibt. "Unser Partner in Neuenbürg wird Giuseppe Fanara", so Beck weiter.

Erfahrener Partner aus Straubenhardt

Fanara unterhält als Partner der Deutschen Post bereits in seinem Mobilfunk-Geschäft in den Räumlichkeiten der Schwanner Wohnidee eine Filiale. Nun erweitert der Gewerbebetrieb sein Geschäft nach Neuenbürg. "Im Großen und Ganzen ging es zügig", erklärt Fanara mit Blick auf die Verhandlungen mit dem Bonner Logistikunternehmen. Was nun aber noch dauere, seien die Anlieferung des benötigten Mobiliars und der Anschluss des Internets. Nach Personal habe der Gewerbetreibende "schon die Fühler ausgestreckt".

In die Neuenbürger Kernstadt soll so ein großes Angebot der Deutschen Post zurückkehren. Vom Versand von Briefen und Paketen, über die Ausgabe von unzustellbaren Sendungen sowie die Bestückung von Postfächern sollen dem Kunden kaum Wünsche offen bleiben. Damit ist gut zwei Monate nachdem das Postgeschäft in der Marktstraße geschlossen hatte, eine neue Lösung im Ort in Sicht. Ende Oktober war die Betreiberin der dortigen Filiale in Mutterschutz gegangen. Seitdem gab es in der Kernstadt keine Postfiliale mehr.

Entsprechend der Selbstverpflichtung der Deutschen Post, in Orten mit mehr als 2000 Einwohnern ein Postgeschäft zu betreiben, war aber klar, dass Neuenbürg wieder eine Postfiliale erhalten wird. Da sich das Bonner Unternehmen zunächst schwer getan hatte, einen geeigneten Partner für den Betrieb des Geschäfts zu finden, hatte man laut Beck einige Zeit in Betracht gezogen, eine eigene Filiale mit eigenem Personal zu betreiben. Mit der gefundenen Lösung braucht es diese Option nicht mehr.

"Wir haben mit mehreren potenziellen Partnern gesprochen", erklärt der Post-Sprecher zur Übergangsphase. "Da geht es halt auch immer um eine unternehmerische Entscheidung – es müssen Personal eingestellt und Räumlichkeiten angemietet werden. Das muss wohl überlegt sein" – auch weil die Post nach eigenen Angaben "langfristige Lösungen" anstrebt. "Für die Post und die Kunden ist es besser, wir machen es mit einem Partner", unterstreicht Beck. "Und deshalb sind wir froh, dass wir mit Herrn Fanara einen Partner gefunden haben, der auch weiß, was er machen muss."

Wie die Öffnungszeiten ab Ende Januar konkret aussehen sollen, steht indes noch nicht fest. Bislang hat Jakobs Lebensmittelmarkt nur von Donnerstag bis Samstag auf. Dass diese Öffnungszeiten mit der Post-Filiale nicht vereinbar sind, dessen sind sich Jakob und Fanara einig. "Wir sind da flexibel, aber es muss auch die Resonanz da sein", sagt Fanara. Jakob, der in seiner Markthalle über kurz oder lang auch eine eigene Bäckerei und Metzgerei betreiben möchte, gibt sich optimistischer: "Wir geben dann richtig Gas. Der Plan ist, um 6 Uhr morgens aufzumachen."

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