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Neuenbürg Parksünder verärgern die Feuerwehr

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Die engen Straßen in der Neuenbürger Kernstadt machen der Feuerwehr Probleme - vor allem, wenn dort auch noch falsch geparkt wird. Foto: Jänsch

Neuenbürg - Die Stadt Neuenbürg ist in der Kernstadt entlang der Enz ohnehin schon eng bebaut. Wenn dazu noch Parksünder ihr Auto falsch abstellen, kann es für die Feuerwehr schon mal eng werden. Eine lebensgefährliche Situation, findet ein Stadtrat.

"Die allgemeine Parksituation ist teilweise miserabel", beklagte Stadtrat und Feuerwehrmann Jens Allion (UWV) in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Und das aus gegebenem Anlass: Bei einem Feuerwehreinsatz in der Flößerstraße kürzlich habe er einem dort parkenden Fahrzeug beim Durchfahren mit dem Löschfahrzeug die hintere Stoßstange abgefahren.

Bebauung ist sehr eng

"Die Bebauung ist sehr eng. Dort mit einem Feuerwehrauto durchzufahren ist sehr anspruchsvoll – schon bei normalem Parkverhalten", unterstrich Allion. Als er gesehen habe, dass es knapp wird, habe er zunächst noch überlegt, ob er weiterfahren soll oder nicht. Denn die Kosten für Schäden, die Feuerwehrfahrzeuge beim Einsatz an anderen Fahrzeugen verursachen, trägt in der Regel die Stadt. Er habe sich aufgrund der unklaren Einsatzlage dafür entschieden, das Risiko einzugehen. Und eine solche ungünstige Parksituation fände sich laut dem Stadtrat längst nicht nur in der Flößerstraße. "Irgendwann kommt der Tag, da kommen wir nicht mehr durch", warnte Allion.

Mindestens 3,05 Meter Fahrbahnbreite müssen parkende Fahrzeuge laut Straßenverkehrsordnung freihalten. Sollte dies nicht möglich sein, herrscht absolutes Park- und Halteverbot.

"In der Flößerstraße darf es eigentlich niemanden geben, der die Regelung nicht kennt", erklärte Neuenbürgs Hauptamtsleiter Fabian Bader. Denn die Verwaltung verschicke jedes Jahr Hinweisbriefe an alle dortigen Anwohner.

Neuenbürg ist eng im Kernstadtbereich

"Neuenbürg ist einfach eng im Kernstadtbereich", unterstrich Bürgermeister Horst Martin. Und "natürlich" stelle das Ordnungsamt häufig auch Marotten in allen Stadtteilen fest. "Da sind wir auch regelmäßig zu Gange", sagte der Rathauschef. Er stelle jedoch immer wieder ernüchtert fest, dass die Parksünder nur mit Knöllchen zur Räson gebracht würden. "Wenn wir mal jemanden ansprechen, dann ernten wir häufig Beleidigungen."

Es gebe eben immer "bequeme Menschen", denen "der halbe Meter zur Haustüre im Zweifel näher ist, als das brennende Haus des Nachbarn". Daher sei eine Ansprache immer "gut und recht". "Aber in der Regel hilft nur zahlen oder abschleppen", schlussfolgerte der Rathauschef.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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