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Neuenbürg Bei Sängern glätten sich die Wogen

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Weibliche Verstärkung für die Führungsspitze: Als stellvertretende Vorsitzende gewählt wurde Martina Hausmann. Sie unterstützt Vorsitzenden Rolf Czudzowitz (links) und Stellvertreter Peter Heinke. Foto: Schwarzwälder-Bote

Enzkreis. Nach dem Streit um den Männerprojektchor versuchte man beim Chorverband Enz die Wogen zu glätten. Vorsitzender Rolf Czudzowitz aus Mühlacker wurde von den Vereinsdelegierten im Amt bestätigt.Sie tragen "Eintracht", "Frohsinn" oder "Harmonie" in ihren Vereinsnamen, und um solche waren die Vereinsdelegierten bei ihrer Verbandsversammlung in Ötisheim auch redlich bemüht, um nach vorausgegangenen Querelen um den Männerprojektchor wieder Normalität einkehren zu lassen. Auch die Protagonisten dieser in die Öffentlichkeit getragenen Auseinandersetzung warben für eine Versachlichung und die Einsicht, den Gesang als gemeinsames Hobby in den Vordergrund zu stellen.

Ganz emotionslos vermochte sich der frühere Verbandschorleiter und bisherige Leiter des Männerprojektchors, Werner Dippon aus Illingen, freilich nicht zu äußern, als der amtierende Verbandschorleiter Jürgen Huttenlocher aus Vaihingen, "Fehler auf kommunikativer Ebene" sowohl im Verbandsbeirat als auch bei Dippon einräumte, "und so kam’s wohl zu den Ungereimtheiten".

Dippon selbst, der den Projektchor vor elf Jahren gründete und den er heute als Erfolgsmodell bezeichnet, war sauer aufgestoßen, dass im Beirat über Strukturänderungen in diesem knapp 100 Sänger umfassenden Chor nachgedacht wurde und er nicht "meinen Senf dazu geben durfte, da fühlte ich mich übergangen". Zudem seien ihm Formulierungen zugetragen worden, ihm würden "die Flügel gestutzt" und der Chor erhalte eh bald einen neuen Leiter. Wie es konkret weitergeht, weiß Dippon noch nicht, nur so viel: "Wir singen vorerst weiter zusammen."

Czudzowitz erinnerte in seinem Jahresbericht freilich auch an erfreulichere Angelegenheiten im zurückliegenden Jahr. Geradezu ins Schwärmen kam er in Bezug auf die Chortage im Frühsommer in Mühlacker, die eine breite Öffentlichkeitswirkung erzielten. Es sei gelungen, "Chorgesang vom Feinsten" und in allen Facetten zu präsentieren. Gerne folgte die Versammlung denn auch dem Vorschlag des Vorsitzenden, die "kleine Gartenschau" in Mühlacker, das "Grünprojekt 2015", zum Anlass erneuter Chortage zu nehmen. Aber auch für viele seiner Vereine hatte Czudzowitz Lob übrig, die mit ihren eigenen Veranstaltungen "das Erscheinungsbild unseres Chorverbands geprägt" hätten.

Für den Vorsitzenden ist unumstritten, dass "durch die vielen Chorgattungen, die wir zu bieten haben, der Chorgesang noch nie so reizvoll und interessant wie heute war". So falle es ihm nicht schwer, nach acht Jahren Vorsitzendenamt für eine dritte Wahlperiode anzutreten. 59 von 74 Delegierten sprachen Czudzowitz in zuvor beantragter geheimer Wahl ihr Vertrauen aus. Eine Veränderung in der Verbandsspitze ergab sich durch die Wahl von Martina Haussmann aus Illingen, die als stellvertretende Vorsitzende die Nachfolge von Karin Langos aus Dobel antrat. Ebenfalls neu im Beirat ist Schatzmeister Jürgen Schwirtz aus Großglattbach als Nachfolger von Elisabeth Mikonya-Stahl aus Schützingen. Erstmals neu besetzt wurde das Amt des stellvertretenden Verbandschorleiters, das der vielseitig tätige Dirigent Martin Falk aus Diefenbach übernimmt.

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