Nach der abgewendeten Schließung betonte der Landrat, dass für eine langfristige Sicherung der Geriatrischen Reha Horb neue Unterstütz nötig ist – nun gründet sich ein Förderverein.
Über eine mögliche Schließung oder Privatisierung der Geriatrischen Reha in Horb wurde in den vergangenen Monaten intensiv diskutiert. Im Oktober sprach sich der Kreistag mit knapper Mehrheit gegen eine Schließung aus. Landrat Andreas Junt machte aber deutlich, dass für eine langfristige Sicherung neue Unterstützungswege nötig sind.
Vor diesem Hintergrund soll nun ein Förderverein ins Leben gerufen werden. Erst vergangene Woche hat sich Junt mit den Initiatoren der Unterschriftsaktion für den Erhalt der Reha, Andreas Bronner, Konrad Fassnacht und Katrin Lohner, über die Gründung eines Fördervereins ausgetauscht.
Die Reha ist Teil der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt (KLF) und gewährleistet eine wohnortnahe Rehabilitation älterer Patienten nach schweren Erkrankungen.
Junt sichert dem Verein Unterstützung zu
Landrat Junt dankte den Initiatoren für ihr ehrenamtliches Engagement. Er zeigte sich beeindruckt davon, was bereits in kurzer Zeit auf den Weg gebracht wurde, und betonte, wie wertvoll Menschen sind, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen.
Die Zukunft der geriatrischen Reha betreffe den gesamten Landkreis, so Junt. Der Landkreis unterstützt daher im Rahmen seiner Möglichkeiten gerne den Gründungsprozess – etwa bei Fragen zur Satzung oder bei formalen Schritten.
Interessierte Bürger, Fachkräfte und Organisationen, die sich im Förderverein engagieren möchten, sind herzlich eingeladen, Kontakt zu den Initiatoren per Email an andreas.bronnter@t-online.de aufzunehmen.