Bürgermeisterin Raphaela Gonser (links) hat Rebecca Sedlmayr-Wegner als neue Rektorin der Bitzer Lichtensteinschule herzlich willkommen geheißen – diese hat nun ihr Amt angetreten. Foto: Gemeinde Bitz

Mit dem Start des neuen Schuljahres beginnt auch für Rebecca Sedlmayr-Wegner ein neues Kapitel: Sie ist die neue Rektorin an der Lichtensteinschule in Bitz – und freut sich schon sehr auf ihre neuen Aufgaben und die Arbeit mit den Kindern und Kollegen.

Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres haben die Grundschüler der Bitzer Lichtensteinschule auch eine neue Schulleiterin bekommen: Rebecca Sedlmayr-Wegner hat die Nachfolge von Gudrun Zillhart angetreten – und freut sich sehr auf ihre neuen Aufgaben.

 

Einen großen Erfahrungsschatz bringt sie schon mal mit: Seit über 20 Jahren ist sie Grundschullehrerin mit Leib und Seele. „Ich liebe es, mit Kindern zusammen zu arbeiten und genau das ist es auch, was mich immer noch motiviert und antreibt“, sagt sie. Das – und die große Lust, stets neues kennenzulernen und „immer schlauer zu werden.“

Sedlmayr-Wegner hat zuvor schon in Portugal und Mosambik unterrichtet

Die 45-jährige Pädagogin wurde 1979 im bayerischen Starnberg geboren; im Alter von sechs Jahren wanderte sie zusammen mit ihren Eltern nach Portugal aus. Dort wuchs sie auf und absolvierte später auch ihr Lehramtsstudium dort.

Zudem war sie als Sozialarbeiterin in einem Krankenhaus für krebskranke Kinder tätig und arbeitete ein Jahr lang mit Menschen mit Behinderungen.

Ihrem Studienabschluss im Jahr 2003 schloss Sedlmayr-Wegner einen Dienst an einer portugiesischen Schule im afrikanischen Mosambik an, den sie sieben Jahre lang ausübte. Ebenfalls in Mosambik hat sie Deutsch am Goethe-Institut und Portugiesisch an einer arabischen Schule unterrichtet.

Die Lichtensteinschule in Bitz hat ihr sofort gefallen

2010 wurde ihr portugiesischer Studienabschluss in Deutschland anerkannt, woraufhin Rebecca Sedlmayr-Wegner zunächst nach Meersburg an den Bodensee zog. Dort hat sie unter anderem geheiratet und ihre Tochter bekommen, die heute elf Jahre alt ist.

2014 ist sie mit ihrer Familie nach Isny im Allgäu gezogen, wo sie ebenfalls als Lehrerin tätig war – bis die Familie im vergangenen Jahr ein kleines Bauernhaus in Balingen-Zillhausen kaufte.

Im Schuljahr 23/24 hat sie noch an der Kirchgrabenschule in Albstadt-Ebingen unterrichtet, ehe ihr der Schulleiter-Posten an der Lichtensteinschule in Bitz vorgeschlagen wurde.

Was hat sie an der Stelle gereizt? „Ich war schon immer ein sehr organisierter Mensch; außerdem gefällt es mir, mich am Entwicklungsprozess einer Schule zu beteiligen.“

Von der Schule war sie sofort angetan: „Die Schule ist derart gut ausgestattet und verfügt über so viele Möglichkeiten, wie ich sie nur selten gesehen habe. Daran merkt man aber auch, wie wichtig der Gemeinde die Schule und die Schüler sind.“

„Miteinander leben, lernen und spielen“ ist auch ihr Motto

Auch mit dem Leitmotto der Schule „Miteinander leben, lernen und spielen“ kann sie sich sofort identifizieren: „Die Schule ist für mich zuallererst ein Ort, an dem sich die Schüler sicher und wohlfühlen sollen. Erst dann können sie lernen, was bei den Kindern vor allem durch das Spielen geschieht.“

Neben ihrer Aufgabe als Rektorin wird sie auch weiter unterrichten. „Der schönste Moment für mich ist, wenn die Kinder das Lesen lernen. Das ist quasi ein Quantensprung im Leben der Kinder“ – und ein Moment, den sie nicht vermissen mag.

Zudem will sie weiterhin in den Schulalltag einbezogen bleiben und ihn als Basis für ihre Arbeit als Rektorin hernehmen.

In ihrer Freizeit liest sie vor allem Fachbücher, sowie mit ihrer Tochter verschiedene Kinderbücher. Daneben malt sie viel und beschäftigt sich mit den Tieren auf ihrem Hof.

Außerdem hat Rebecca Sedlmayr-Wegner die „Tiffany-Glaskunst“ für sich entdeckt; dabei werden Glasteile mit Kupferfolie und Lötzinn zu Motiven zusammengefügt. Ein Ergebnis ihrer Arbeit hängt in Form einer Eule in ihrem Bürofenster.