Markus Löffler (von links), Ralf Bösel, Alexander Uhrig, Marcus Stotz, Konstatin Tenberken, Anton Graf, Christian Ruf, Matthias Winter, Peter Schumacher, Florian Glökler, Pascal Rauser, Stephan Bantle und Alexander Steudtner beim Spatenstich für die neue Rettungswache. Foto: Huonker

Langfristig und nachhaltig, vor allem aber direkt vor Ort – die rettungsdienstliche Versorgung von Obendorf und Umgebung soll gesichert werden.

„Ein bedeutender Meilenstein für die präklinische Notfallversorgung im Landkreis Rottweil ist gesetzt: Mit dem feierlichen Spatenstich hat offiziell der Neubau der DRK-Rettungswache in der Oberndorfer Austraße begonnen“, teilt der Kreisverband Rottweil des Deutschen Roten Kreuzes mit.

 

Pünktlich begrüßte DRK-Präsident, Rottweils Oberbürgermeister, Christian Ruf, die geladenen Gäste auf dem künftigen Bauareal. In seiner Ansprache unterstrich Ruf die strategische Relevanz des Vorhabens: „Dieses Bauprojekt hat innerhalb unseres Kreisverbandes höchste Priorität. Der Standort hier in der Austraße ist ideal, um die rettungsdienstliche Versorgung in Oberndorf und der Umgebung langfristig und auf höchstem Niveau sicherzustellen.“ In den modernen und nachhaltigen Standort werden rund 3,2 Millionen Euro investiert.

Nachhaltige Bauweise trifft auf Funktionalität

Architekt Markus Löffler präsentierte im Anschluss die konkreten Pläne des Neubaus: Das Gebäude wird sich entlang der Austraße erstrecken und setzt auf eine zukunftsweisende Holz-Hybrid-Bauweise. „Wir verbinden hier ökologische Nachhaltigkeit mit funktionalen Anforderungen“, so Löffler.

Nachhaltig und funktional soll die neue Rettungswache werden. (Visualisierung) Foto: Architekturstudio Löffler

Während im südlichen Trakt die großzügigen Fahrzeughallen untergebracht werden, entstehen im nördlichen Teil moderne Aufenthalts-, Umkleide- und Schulungsräume für die Mitarbeitenden. Der Neubau soll moderne Arbeits- und Aufenthaltsbereiche für das Rettungsdienstpersonal bieten und gleichzeitig die logistischen Abläufe im Einsatzfall optimieren.

Bürgermeister Matthias Winter überbrachte die Grußworte der Stadt Oberndorf und betonte die Bedeutung des Projekts für die lokale Infrastruktur und die Sicherheit der Bürger.

Starke Partner für die Umsetzung

Für die ersten baulichen Schritte zeichnet die Steudtner & Bantle Bau GmbH aus Villingen-Schwenningen verantwortlich. Die Geschäftsführer Alexander Steudtner und Stephan Bantle waren persönlich vor Ort, um den Start der Rohbauarbeiten bis zur Bodenplatte zu begleiten.

Die Bedeutung des Termins spiegelte sich auch in der hochrangigen Präsenz des DRK-Kreisverbands wider: Neben dem stellvertretenden Präsidenten Peter Schumacher (Bürgermeister Dunningen), Schatzmeister Konstantin Tenberken und Justiziar Karl-Heinz Butsch nahmen die Kreisgeschäftsführung um Ralf Bösel und Anton Graf sowie die Leitungsebene des Rettungsdienstes Marcus Stotz und Alexander Uhrig teil.

Besonders groß war die Freude bei den eigentlichen Hauptakteuren – den Leitern der Rettungswache Oberndorf, Florian Glökler und Pascal Rauser, die gemeinsam mit ihren Kollegen dem Einzug in die moderne Wirkungsstätte entgegenblicken.

„Hier schafft der DRK-Kreisverband Rottweil nicht nur ein funktionales Gebäude, sondern eine investitionssichere Basis für die Lebensretter der Region“, betont das DRK. Während das Land Baden-Württemberg 90 Prozent der Kosten übernimmt, trägt der DRK-Kreisverband Rottweil den Eigenanteil von rund 320 000 Euro selbst.