Der Vorstand von VSistBUNT (von links): Nicola Schurr, Julia Harzer, Axel Killmann, Jhana van Stipelen und Julian Kuntz. Foto: VS ist bunt

VSistBUNT, wohl einer der jüngsten Vereine von VS, hatte seine erste Mitgliederversammlung und stellte darin Ziele vor.

Die Mitglieder blickten auf das vergangene Vereinsjahr zurück und fassten Beschlüsse für die künftige Arbeit.

 

Im Bericht des Vorstands wurde deutlich, dass VSistBUNT im zurückliegenden Jahr wichtige Schritte zur Förderung demokratischer Strukturen auf kommunaler Ebene unternommen hat, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dazu gehörten eine Reihe von Informationsständen zur politischen Bildung, zum Beispiel im Rahmen der Bundestagswahl. VSistBUNT war aber auch bei weiteren Gelegenheiten sichtbar, unter anderem auf der Langen Schwenninger Kulturnacht, bei einem Skateboard-Contest oder beim Fußballturnier „Vielfalt trifft VS“.

„Politische Bildung beginnt im kleinen, im persönlichen Gespräch“, meint dazu Vorsitzender Axel Killmann. „Für uns ist es wichtig in unserer Kommune sichtbar zu sein und mit den Menschen in Gespräch zu kommen.“

Stolz ist man bei VSistBUNT auch über die Nominierung für den „Mayor Pawal Adamovicz Award“ durch die Stadt VS, der für demokratische Engagement auf lokaler Ebene verliehen wird.

Die Weihnachtstüte des Vereins ist bereits ein fester Bestandteil der sozialen Projekte in VS. Auch 2025 wurden an Heiligabend wieder über 130 Tüten und Kartons an Familien, die von Armut betroffen sind ausgeliefert, berichtet Vize-Vorsitzender Nicola Schurr. Der Kassenbericht von Kassiererin Julia Harzer zeigte eine solide und transparente Finanzlage.

Ausblick

Zum Abschluss gab der Vorstand einen Ausblick auf 2026. Die weitere Vorsitzende Jhana van Stipelen stellte das Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ vor. In diesem offenen Treff soll der Austausch mit Menschen aus VS gesucht werden. Zudem sind weitere Demokratieevents und Infostände, zum Beispiel im Rahmen des Landtagswahlkampfs geplant.

Außerdem werden einzelne Mitglieder, die eine Ausbildung zum „Stammtischkämpfer-Teamer“ abgeschlossen haben, Seminare dazu führen, wie man mit Hassrede und rassistischen Parolen im privaten Arbeitsumfeld umgeht.

Vorstand und Mitglieder waren sich darüber einig, wie wichtig die vergangene und künftige Arbeit des Vereins für unsere Demokratie vor dem Hintergrund des aktuellen gesellschaftlichen Klimas ist, teilt der Verein weiter mit.