Martina Grammel und Oliver Schenk sind die neuen Pächter in der „Vesperstube“. Foto: Jansen

Die „Vesperstube“ in Simmersfeld hat neue Pächter. Wie gewohnt bleibt das heimelige Interieur. Die Speisekarte hingegen präsentiert sich mit einigen Ergänzungen.

In der Vesperstube auf dem Boysen-Gelände gehen wieder die Lichter an: Die Gaststätte hat mit Martina Grammel und ihrem Ehemann Oliver Schwenk aus Pfalzgrafenweiler ein neues Pächterpaar gefunden. Und beide sind ganz angetan von ihrer neuen Wirkungsstätte:„Es ist eine voll schöne Bude“, bringt es Schwenk auf den Punkt. Grammel lobt das „Hüttenflair“, das mit dem Holz und dem Kachelofen einhergeht. Dieses gemütlich-heimelige Ambiente finden die Gäste auch weiterhin in der Vesperstube.

 

Für die Vesperstube haben die neuen Pächter derweil Pläne: Im Frühjahr soll eine Außenterrasse mit einer Markise entstehen. Das gibt dann noch einmal etwa 40 Plätze mehr, an der frischen Luft.

Speisekarte enthält jetzt auch Flammkuchen

Die Speisekarte haben die neuen Pächter ebenfalls überarbeitet. Wie gewohnt bekommen Gäste in der Vesperstube weiterhin schwäbische Küche. Neu dazugekommen sind etwa Flammkuchen und verschiedene Salate. Damit wurde das Angebot für Vegetarier ausgebaut. Auch neu: eine eigene Kinderkarte. Zu Trinken gibt es neuerdings Bier vom Fass.

Soweit wie möglich, möchte das Paar Produkte aus der Region anbieten. Und: Es soll Thementage geben, an denen ein bestimmter Speisenbereich im Fokus steht; etwa Flammkuchen-Tage.

Schon bevor die Übernahme im Raum stand, kannte das Paar die Vesperstube. Dort waren sie einmal essen und fanden da schon das Flair ansprechend.

Schließlich entdeckte Schwenk die Anzeige im Schwarzwälder Boten: Die Vesperstube brauchte einen neuen Pächter. Und das Paar entschied sich, das Lokal zu übernehmen – trotz der Doppelbelastung. Denn auch in Pfalzgrafenweiler betreiben sie das BF Music Diner. Das bleibt auch weiterhin bestehen, betonen sie.

Zu zweit geht es auch gleich besser. „Ich weiß, dass ich es mit ihr im Rücken kann“, meint Schwenk. Er ist der, der aus der Gastronomie kommt und dort seine Erfahrungen gesammelt und mitgebracht hat. Grammel kommt aus dem kaufmännischen Bereich und beherrscht damit die Buchführung. Das Küchenteam kommt vorerst noch aus dem BF. Dauerhaft soll aber auch die Vesperstube eigenes Personal haben.

Parken kann man direkt um die Ecke auf einem Boysen-Parkplatz. Ein Schild weist darauf hin, dass etwa Kunden der Konditorei Raisch dort parken dürfen. Die Vesperstube fehlt zum Start noch auf dem Schild, wird aber bald ergänzt, hoffen die Betreiber.

Team muss sich im neuen Gebäude erst mal eingrooven

Die Bürokratie, um ein Restaurant zu eröffnen, ist enorm. Die erste Woche haben die beiden es ruhig angehen lassen. Geöffnet war, aber die Öffnung noch nicht breiter bekanntgemacht. Erst einmal wollte sich das Team in den neuen Räumen „eingrooven“. Der Anfang ist auf jeden Fall gut gelaufen. „Wir sind auf jeden Fall zufrieden“, berichten beide.

„Wir freuen uns auf die Gäste und auf die neue Herausforderung!“ erklärt Grammel zum Abschluss des Gesprächs mit unserer Redaktion – und zum Start in der Vesperstube.

Öffnungszeiten

Die Vesperstube hat von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 16.30 bis 22 Uhr geöffnet. Die Küche ist von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Am Freitag hat das Lokal von 16.30 bis 23 Uhr offen, die Küche von 17 bis 21.30 Uhr. Während der Küchenöffnungszeiten gibt es die Speisen auch zum Mitnehmen.