Im Langenauer Ortschaftsrat wurde Ortsvorsteher Walter Würger verabschiedet. Das Amt übernimmt künftig Dinah Frey.
Walter Würger amtierte seit 2019 und in der zweiten Amtsperiode. Nun erklärte er seinen Rücktritt mit Wirkung zum 31. Dezember 2025. Vom Ratstisch im Schopfheimer Gemeinderat war er bereits im September zurückgetreten, hier amtierte er für die Freien Wähler. Seine Nachfolge übernahm dort Eva Brutschin
Rückzug von den Ämtern
Grund für den Rückzug aus den Ämtern waren ernsthafte gesundheitliche Beschwerden – sein Körper habe ihm signalisiert: „Du musst nicht mehr an vorderster Front stehen“, führte Würger aus.
Folgerichtig zum Rückzug des bisherigen Amtsinhabers stand auch die Wahl der Nachfolgerin auf der Tagesordnung: Neue Ortsvorsteherin von Langenau wird Dinah Frey. Die 33-jährige ist selbständige Betriebswirtin, in den Langenauer Vereinen verankert und befindet sich in der zweiten Amtsperiode als Ortschaftsrätin. Sie war bislang Stellvertreterin von Walter Würger und ist bei den Freien Wählern engagiert.
Frey einstimmig gewählt
Einstimmig votierten die fünf anwesenden Räte für Dinah Frey als neue Ortsvorsteherin. Als Stellvertreter wurde bei seiner eigenen Enthaltung Walter Würger gewählt. Der Schopfheimer Gemeinderat muss in seiner Sitzung im Januar die Wahl von Dinah Frey als Ortsvorsteherin noch formell bestätigen.
Dank an Würger
Dinah Frey danke dem noch amtierenden Walter Würger für sein Engagement und übergab ein Präsent. „Du hast einen tollen Job gemacht“, sagte sie. „Ich habe das Amt mit viel Herzblut ausgeübt, es hat mir viel Spaß gemacht und es war eine große Bereicherung für mich“, bekannte wiederum Würger. In diesem Amt müsse man stets „am Ball bleiben und viele Netzwerke bilden“. Er ermutigte seine Nachfolgerin und sagte: „Es wird immer schwieriger – aber Du wirst das meistern“.
Dinah Frey sagte im Gespräch mit unserer Zeitung: „Ich trete in die großen Fußstapfen von Walter“.
An Themen dranbleiben
An den anliegen Themen wie Hochwasserschutz oder Sanierung der Talstraße werde sie dranbleiben, betonte sie – weiß aber auch: „Einfach wird es in finanzieller Hinsicht nicht“.