Hornissen-Nest Foto: Frank Thoma

Im Vorderen Wiesental sind erste Nester der Asiatischen Hornisse entdeckt worden – doch die Bienenfreunde präsentieren sich gut aufgestellt.

Die Bienenfreunde Vorderes Wiesental sind gut aufgestellt, um die Nester der Asiatischen Hornisse zu entfernen. Darauf wies Rainer Eiche, Gemeinderat und Sprecher des Imkervereins, im Gremium hin. „Innerhalb der letzten drei Tage haben wir drei Hornissennester gemeldet bekommen“, erklärte er. Es handele sich dabei um so genannte Gründungsnester in Bodennähe.

 

Diese kleinen, hellbraunen Nester sollten frühzeitig entfernt werden, um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu verhindern. Über eine spezielle Meldeplattform der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) können sie gemeldet werden. Ist das Nest verifiziert, erhält es eine sogenannte Nest-ID. „Mit dieser Nummer kann man uns dann beauftragen“, erklärte Eiche.

Jede Entfernung wird entlohnt

Denn vom 1. Mai bis 31. Juli fördert das Land Baden-Württemberg jede Entfernung von Primärnestern mit 60 Euro. „Das klappt jetzt wunderbar“, berichtete der Hobbyimker, der auf eine Verlängerung der Förderung hofft. Da die Entfernung von Primärnestern gefährlich werden kann, sollte dies unbedingt von Experten durchgeführt werden, rät das LUBW. Ein höher gelegenes Sekundärnest, so heißt es weiter, könne bis zu einem Meter groß werden und mehrere tausend Tiere beherbergen.

Damit steige das Risiko für Schäden im Obst- und Weinbau oder in der Imkerei. Eiche zufolge sind die Bienen erst im Herbst gefährdet, wenn die Asiatische Hornisse keine andere Nahrung mehr findet.