Beim Spatenstich (von links): die Architekten Benjamin Gaus, Peter Gärtner und Siegfried Schmelzle, die Geschäftsführer Thomas Fischer und Frank Fischer, Bürgermeister Bernhard Haas und Bauunternehmer Robert Theurer. Foto: Stadler

Der Messtechnik- und Baulaserspezialist aus Dornstetten investiert in den Hallenneubau einen hohen einstelligen Millionenbetrag.

Dornstetten - Gemeinsam mit den Dornstetter Architekten von Schmelzle und Partner, dem Altensteiger Bauunternehmer Theurer und Bürgermeister Bernhard Haas griffen die beiden Geschäftsführer von Nedo, Thomas und Frank Fischer, zu den Spaten und eröffneten nach monatelangen Planungen offiziell die Bauphase.

Höhenunterschied macht Schwierigkeiten

Das 100 Meter lange Gebäude mit 33 000 Kubikmetern umbauten Raums soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 fertiggestellt sein. Nedo schafft mit dem Hallenneubau die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und gleichzeitig die Stärkung am Standort Dornstetten. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Schmelzle und Partner wurde ein Gebäudekonzept für die Zukunft entwickelt.

"Der Hallenneubau stellt den ersten Bauabschnitt innerhalb dieses Konzeptes dar", so der technische Geschäftsführer von Nedo, Thomas Fischer. Auf dem Firmengrundstück mit mehr als 50 000 Quadratmetern stelle die Topographie und ein Höhenunterschied von mehr als 18 Metern, trotz vieler baulicher Optionen, eine planerische Herausforderung dar, die die Dornstetter Architekten, so der kaufmännische Geschäftsführer Frank Fischer, "super und finanzierbar" geplant hätten. Der Neubau sei eine Investition in die Zukunft von Nedo und ein klares Bekenntnis zum Standort Dornstetten und zu den Mitarbeitern. Die neue Lager- und Logistikhalle sei eine der größten Investitionen in der 120-jährigen Firmengeschichte des Traditionsunternehmens.

Interne Wege werden verkürzt

Architekt Siegfried Schmelzle ging auf die Integration des Neubaus ein, der an fünf Gebäude auf dem Firmenareal anschließt. Die neue Logistik auf einer Ebene mit Elektronikfertigung sowie Sozialräumen- und Pausenraum im Untergeschoss bilden den ersten Bauabschnitt, der im nächsten Sommer bereits eingeweiht werden soll.

Bürgermeister Bernhard Haas zeigte sich erfreut über den mutigen Schritt der Firma. Der Bau schaffe die Voraussetzungen für weiteres Unternehmenswachstum und verkürze mit der Zusammenlegung des Rohteil- und Fertigteillagers betriebsinterne Transport- und Logistikwege, sagte Frank Fischer.