Die 34 neuen Mitglieder im Kreistag: Konrad Flegr zieht für die Grünen in das Gremium ein.
In loser Reihenfolge stellt die Redaktion die neuen Kreistagsmitglieder vor. Heute kommt Konrad Flegr zu Wort. 2124 Wähler haben Flegr bei der Kreistagswahl ihre Stimme gegeben.
Was hat Sie bewogen zu kandidieren?
Demokratie lebt vom Mitmachen und von der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und das Gemeinwesen proaktiv weiterzuentwickeln. Das gilt heute mehr denn je. Wegducken und selbst ernannten Heilsbringern das Feld überlassen, geht gar nicht!
Wofür wollen Sie sich im Kreistag stark machen?
Ein persönliches Anliegen ist ein inklusives Gemeinwesen, an dem alle uneingeschränkt teilhaben können. Dazu gehören ein gut ausgebautes System der Mobilität, barrierefreie Begegnungsmöglichkeiten und ein gerechtes, familienstützendes Bildungsangebot. Darüber hinaus gilt es, unsere Lebensgrundlagen zu schützen, also erneuerbare Energien ausbauen, Natur und Artenvielfalt bewahren.
Was sind Ihre Hobbys, Ihr Beruf, Alter, Ihr Familienstand und Wohnort?
Meine Hobbys sind wandern, inklusive Freizeitgestaltung, Jugendarbeit, lesen, reisen, Kultur in allen Spielarten. Ich bin Sozialpädagoge im Ruhestand, heute noch teilzeitbeschäftigt als Inklusionsberater. Ich bin 67 Jahre alt, verheiratet und ich habe zwei erwachsene Kinder. Ich leben in Bisingen.
Wer ist Ihr politisches Vorbild? Und wer Ihr Negativ-Beispiel.
Positive Vorbilder sind Willy Brandt, Petra Kelly und Joschka Fischer. Negativ-Beispiele: Björn Höcke, Maximilian Krah.