Es war ein Moment, der heiß ersehnt war: Die Kinder aus dem Kindergarten St. Elisabeth in Hardt sind am Montag in den neuen großzügig gestalteten Anbau umgezogen.
Es war ein Umzug nach Maß: Vom Kolpinghaus an die Mariazeller Straße, zwei Mal rechts um die Ecke und durch die große Eingangstür in den neuen Kindergarten im verschneiten Spielgelände.
Fünf Gruppen aus dem Kindergarten mit jeweils 25 Kindern konnten nun in ihre neuen großen Gruppenräume im Anbau umziehen. In den üblichen täglichen Morgenkreisen in ihren Gruppen konnten sie den Tag in der neuen Umgebung beginnen.
Werkstatt mit Hobelbank
Die hellen, lichtdurchfluteten Räume haben einen großen Sitzkreis und Spielecken mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Dazu gibt es künftig einen großen Raum für Bewegung, eine Werkstatt mit Hobelbank, einen Kreativraum zum Malen und mehrere kleinere Räume mit verschiedenen Schwerpunkten.
Im Untergeschoss gibt es außerdem einen direkten Zugang zum Garten. Aber dort lag am Montagmorgen noch alles unter einer kompakten Schneedecke.
Umbau für die Krippe
Oben ist eine Mensa mit einer Küche zum Aufwärmen von angeliefertem Mittagessen. Bei allen Gruppenräumen gibt es eine eigene Garderobe und einen WC-Raum.
Auch im Übergang zur früheren Kita gibt es einen Raum für die Kinder zum Essen.
Die ehemaligen Räume der Kita sind leergeräumt und sollen demnächst umgebaut werden für die spätere Krippe. Diese ist derzeit noch in den bisherigen Räumen neben dem Pausenhof.
Am 27. März ist ein Tag der offenen Tür in der Kita geplant, an dem die neuen Räumlichkeiten von der Öffentlichkeit besichtigt werden können. Bis dahin ist auch schon etwas Gras gewachsen im Spielgelände rund um die Kita.
Der Spatenstich für die Bauarbeiten der neuen Kita erfolgte im März 2024. Eineinhalb Jahre Bauzeit wurden damals veranschlagt. Daher wurde der Zeitplan nur leicht überschritten. Die ersten Planungen für den Kitaneubau erfolgten bereits im Jahr 2017.