Die IAA in Frankfurt spielte sich in riesigen Messehallen ab. In München soll die Innenstadt ein mindestens ebenso wichtiger Schauplatz sein. Foto: picture alliance/Frank Rumpenhorst

Bei der IAA will die Autoindustrie zeigen, dass sie aus den Skandalen gelernt hat. Doch mit der Umsetzung moderner Konzepte kommt die Branche nur langsam voran.

München - Was Daimler-Ingenieure sich da haben einfallen lassen, war ganz im Sinne ihres Chefs. Die Vordersitze des Autos ließen sich umdrehen und waren dann wie in einem Viererabteil angeordnet. Alle Insassen konnten Karten spielen, essen oder mit einer Datenbrille in virtuelle Welten abtauchen. Alles während einer Fahrt, für die sich niemand mehr hinter das überflüssige Steuer setzen musste. „Wir geben Zeit, Raum und die Möglichkeit zur Kommunikation zurück“, erklärte der Forschungschef des Konzerns. „Das Auto wächst über seine Rolle als Transportmittel hinaus und wird endgültig zum mobilen Lebensraum.“

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