Viele an Magersucht Erkrankte ziehen sich zurück, richten ihr Leben rund um das Thema Essen aus. Foto: imago images/photothek/Ute Grabowsky/photothek.net via www.imago-images.de

Viele Magersüchtige werden rückfällig. Das liegt auch an der fehlenden Nachsorge nach Therapien. Eine Studie soll das nun verbessern. Eine Betroffene war dabei und berichtet.

Tübingen - Als Christina endlich wieder essen wollte, konnte sie es nicht mehr. „Es war, als hätte ich es verlernt.“ Jahrelang hatte die 33-Jährige gehungert, bis ihr Körper ausgezehrt war, ihr Denken nur in eingeschränkten Bahnen verlief. „Es war paradox“, sagt sie. „Obwohl sich meine Gedanken nur noch ums Essen drehten, hatte ich keine Ahnung, was man so den Tag über zu sich nimmt.“ Es war, als hätte die Magersucht dieses überlebenswichtige Bedürfnis komplett überspielt.

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