Albstadts Gemeinderat bewilligt Investitionen von mehr als einer Million Euro für die Feuerwehr.
Eine siebenstellige Summe wird die Stadt Albstadt in vier Beschaffungsmaßnahmen für die Feuerwehr investieren, die der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bewilligt hat.
Die mit Abstand größte Investition ist der Kauf eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs HLF 20, das die Abteilung Lautlingen bekommen soll; sie schlägt mit 650 000 Euro zu Buche. Es soll das 33 Jahre alte Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 der Abteilung ersetzen, das seine besten Zeiten hinter sich hat.
Die Wahl des neuen Gefährts war von dem Gedanken geleitet, dass sich das Einsatzspektrum der Feuerwehr mehr und mehr von der reinen Brandbekämpfung in Richtung technische Hilfeleistung verlagert hat und deshalb Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Ausrüstung für die Unfallhilfe benötigt werden.
Das Landratsamt muss noch „Ja“ sagen
Es steht ein Zuschuss von 96 000 in Aussicht, der allerdings noch vom Landratsamt bewilligt werden muss. Das alte Fahrzeug wird übrigens versteigert, wie Bürgermeister Steve Mall auf Anfrage von Laufens Ortsvorsteher Peter Landenberger mitteilte.
Mit 210 000 Euro schlägt der Abrollbehälter AB Rüst zu Buche, den die Abteilung Ebingen bekommt. Dieser wird benötigt, um profanes Material, für das auf den Einsatzfahrzeugen kein Platz ist, zur Einsatzstelle zu befördern: Holz, Folien, Metallstreben, Schrauben, Nägel, Pumpen, Wassersauger, Sandsäcke und was der Dinge mehr sind.
195 000 Euro soll ein der Abteilung Tailfingen zugedachtes Kleineinsatzfahrzeug KEF kosten, mit dem Kleinsteinsätze absolviert werden können, für die nicht mehr als drei Mann nötig sind – Türöffnungen, Wespennester, Katze auf dem Baum und so weiter.
Und dann ist da noch der Mannschaftstransportwagen MTW, für den ein Stellplatz im neunen Pfeffinger Feuerwehrhaus reserviert ist. Er ist für 80 000 Euro zu haben – den fälligen Zuschuss in Höhe von 13 000 Euro hat das Landratsamt des Zollernalbkreises bereits bewilligt.