Für 300 Euro pro Pflanze hat die Stadt im Herbst die Palmen meistbietend verkauft, die den Sommer über das Stadtbild verschönert hatten. Dieses Jahr fällt die Deko anders aus.
Sie brachten einen Hauch von mediterranem Flair nach Horb: Hanfpalmen der Gattung Trachycarpus schmückten im vergangenen Jahr bis Anfang November den Bereich vor dem Bahnhof und entlang der Lindenstraße in Richtung Flößersteg.
Im Herbst bot die Stadtverwaltung interessierten Pflanzenliebhabern die dekorativen Palmen dann zum Kauf an. „Der Zuschlag erfolgt jeweils an das höchste Gebot. Das Mindestgebot liegt bei 300 Euro pro Pflanze“, hieß es damals seitens der Stadt. Die Abholung der Pflanzen mussten die Käufer selbst organisieren.
War die Palmenversteigerung im vergangenen Jahr ein Erfolg? Meryem Kiliclioglu, Pressesprecherin der Stadt, sagt unserer Redaktion: „Die Palmen, die letztes Jahr zwischen Bahnhof und Flößersteg standen, wurden verkauft. Der Stückpreis betrug 300 Euro. Genaue Verkaufszahlen oder Erlöse möchte die Verwaltung jedoch nicht bekanntgeben.
Saisonale Bepflanzung
Fest steht jedoch: In diesem Jahr gibt es keine Palmen mehr. Kiliclioglu sagt: „Dieses Jahr setzen wir auf bunte, bepflanzte Kübel mit saisonaler Bepflanzung.“ Eine Reihe an bepflanzten Kübeln steht bereits in der Lindenstraße.
Die neuen Blumenkübel lässt sich die Stadt einiges kosten: „Das Budget ist das gleiche wie im Vorjahr, auch dieses Jahr gibt es Einsparungen von 50 Prozent“, teilt die Pressesprecherin mit.
Einen konkreten Betrag nennt sie auf Nachfrage auch: „Das Budget umfasst sowohl die Dekorationen als auch die Bewässerung und beläuft sich auf 17.000 Euro.“