Im Zeller Ratsaal im Forum herrscht nun frischer Wind. Foto: MT-Archiv/Schwendele

Die Zeller Bürgermeisterin beeindruckte bei ihrer ersten Ratssitzung mit Klarheit und Struktur, meint unsere Autorin Verena Wehrle.

Logisch, nach nur einer Sitzung kann man sich noch kein klares Bild machen von der Leistung einer neuen Bürgermeisterin. Aber der erste Eindruck von Marion Isele, der sich am Montagabend zeigte, war schon mal vielversprechend.

 

Das mögen wohl auch die vielen Zuschauer gedacht haben, die – vermutlich aus Neugier – im Ratssaal saßen. Der Abend wirkte, als müssten alle Top-Themen des Jahres nachgeholt werden.

Dass das Gremium das Mammutprogramm mit 22 Tagesordnungspunkten in nur zwei Stunden abhandeln konnte, hat durchaus auch mit der Sitzungsführung zu tun. Isele wirkte absolut nicht so, als würde sie zum ersten Mal die Zeller Ratssitzung leiten: Sehr gut vorbereitet, strukturiert, klar und zügig führte sie durch die Sitzung.

Einer, der sonst immer sehr viel zu sagen hatte, hatte an diesem Abend kaum etwas zu tun: Peter Lepkojis. Der Hauptamtsleiter kam nur selten zu Wort. Isele übernahm. Ob er künftig Langeweile haben wird? Man wird sehen.