Hans Kurt Rennig und Pfarrerin Claudia Roloff vor der Franz von Assisi Friedenskapelle am Tag der Einweihung. Foto: Raphael Rennig

Rund hundert Besucher kamen am Sonntagnachmittag in den Garten von Hans Kurt Rennig zum spirituellen Fest der Eröffnung des Gotteshauses.

Von der Einweihung der Friedenskapelle am Sonntag um 14 Uhr berichtete Initiator Hans Kurt Rennig unserer Redaktion: Pfarrerin Claudia Roloff von der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau und Diakon Oswald Armbruster gestalteten die Einweihung der interreligiösen Friedenskapelle liturgisch, Alan Wallach aus Stuttgart mit einer Instrumentalgruppe musikalisch. Und zum ersten Mal erklangen die drei kleinen Glocken an der Stirnseite der Kapelle. Die vielen Besucher hatten sich überall verteilt: Vor der Kapelle, neben dem Kastanienbaum und auf dem Flachdach des Anbaus.Schenkenzells Bürgermeister Bernd Heinzelmann gratulierte Hans Kurt Rennig zum Erreichen seines Zieles. Vertreter verschiedener Religions- und von Arbeitsgemeinschaften des interreligiösen Dialogs sprachen Grußworte. Schriftliche Grußworte schickten unter anderem Vertreter des Erzbistums Freiburg und der Islambeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Austausch im „Pferdestall“

Besonders berührend war ein langer Moment des Innehaltens, zu dem Diakon Armbruster aufgerufen hatte: Vogelgezwitscher von Amsel und Pirol füllten die Stille. Nach der Einweihung und den ersten Eintragungen im ausliegenden Gedankenbuch fanden sich die Besucher im daneben liegenden „Pferdestall“ von Rennig zusammen, zum Austausch und Vernetzen beim gemütlichen Beisammensein.

Finanziert hatte Rennig den Bau der Kapelle mit eigenen Mitteln: „Unterstützt mit einer großzügigen Spende des Erzbistums Freiburg, der Sparkasse Wolfach und der Klaus-Grohe-Stiftung,“ berichtete er weiter. Über die Öffnungszeiten werde er noch gesondert informieren.