In Schura gibt es seit 7. Dezember und noch bis zum 28. Dezember erstmals einen Weihnachtsweg mit vielen Entdeckungen an 14 Stationen.
Was im ersten Pandemiejahr 2020 gewissermaßen aus der Not heraus geboren wurde, nämlich die Aktion Adventsfenster an vier Freitagen vor den Adventssonntagen, hat in diesem Jahr mit vielen neuen Ideen und Kreativität zum ersten Weihnachtsweg in Schura geführt.
„Weihnachten auf der Spur in und Schura herum“ heißt es seit dem zweiten Advent. Die Ideen dazu kamen von Heike Kohler, Britta Wirth und etlichen weiteren bereits in den Vorjahren bei den „Adventsfenstern“ engagierten Mitstreitern.
„Wir wollten weg von den Freitagabendveranstaltungen, die zeitlich oft in Konkurrenz standen mit dem Schwedenfeuer in Trossingen oder anderen vorweihnachtlichen Aktionen“, betont Heike Kohler und „wir haben uns bei anderen ähnlichen Veranstaltungen, die es in der Region schon gibt, auch Anregungen geholt“. Wichtig sei gewesen „viele Gruppen, aber auch Privatpersonen mit einzubinden“.
Der Anfang ist gemacht
Die erste Station oben am Gemeindehaus bildete bereits am Freitag, 5. Dezember den Rahmen der Adventsfeier des Schuraer Kindergartens. In einem vom Kindergarten Schura liebevoll mit Holz, Schilfmatten und Reisig gestalteten Häuschen liegt ein Buch aus mit der Weihnachtsgeschichte „Das Geheimnis des Sterns“. Auf mehreren Holzklötzen, die mit Lammfell bedeckt sind, können Kinder sitzen und der Geschichte lauschen oder sogar selbst lesen. Den Kindergarteneltern sei das Buch vorgestellt worden, so Britta Wirth als Leiterin des Schuraer Kindergartens „und die Kinder haben es mit Liedern und Versen untermalt“.
Heike Kohler begrüßte die Besucher zur offiziellen Eröffnung des Weihnachtsweges bei Punsch und Gebäck – dem nasskalten Wetter geschuldet allerdings im Gemeindehaus. Doch die ersten Besucher ließen es sich nicht nehmen, zumindest die ersten Stationen der Wegstrecke, die auf einem Flyer verzeichnet und am Gemeindehaus ausgehängt sind, zu erkunden.
Jederzeit für jedermann
„Die Stationen bauen nicht aufeinander auf“, betonte Heike Kohler mit Blick auf „gemeinsames Liedersingen“, einer Station des Kirchenchores im Breiwiesenweg über eine weihnachtliche Wurfstation der TG Schura bei der Schönbachbrücke, wo jeder seine Wurfkunst testen kann, bis hin zu einem wunderschön geschmückten Adventsdorf im Eschweg bei Andrea Hohner und einer Stempelgeschichte der Krabbelgruppe Schura, direkt am unteren Eingang des Gemeindehauses. Ja und die „Kusshaltestelle“ beim Rathaus Schura, eine Idee von Tina und Uwe Maier, „die müsste man eigentlich mehrmals täglich aufsuchen“, meinte sie schmunzelnd.
Schwester Teresa Zukic, deutsche Buchautorin, Diplom-Religionspädagogin und Ordensschwester, habe einmal gesagt „Advent ist das Abenteuer Gottes bedingungsloser Liebe“. Dies wolle man in Schura mit den 14 Stationen zeigen, Freude machen und anregen – und das alles an der frischen Luft.
Der Weihnachtsweg in Schura mit Entdeckungen an 14 Stationen ist unter dem Motto „Weihnachten auf der Spur“ ein interessanter Weg zum Sehen, Lesen, Staunen, Innehalten aber auch Mitmachen für alle Altersgruppen. Der Kinderwagen- und Rollstuhl taugliche Weg kann bis einschließlich 28. Dezember jederzeit begangen werden.