Das Spiel „Am laufenden Band“ fordert von den Teilnehmern am närrischen Fünfkampf die volle Konzentration. Foto: Rainer Bombardi

Närrischer Spaß animierte in Neudingen 100 Gäste zum Mitmachen. Letztendlich steht der Spaß getreu dem Motto „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund.

Die Neudinger Klosternarren gestalten sich den Fasnetdienstag traditionell mit einer besonderen Art der Straßen- und Kneipenfasnet. Jahr für Jahr erneuern sie dabei ihre Spiele für den närrischen Fünfkampf, bei dem Teams mit jeweils fünf Personen fünf Disziplinen absolvieren.

 

Gefragt sind Geschicklichkeit, Ausdauer, ein ruhiges Händchen und Schnelligkeit. Der Spaß ist Programm und die Gaudi ist zumindest für die Zuschauer programmiert. Die Beliebtheit der Veranstaltung ist unbestritten und lockte in diesem Jahr über 100 Teilnehmer zu den Wettbewerbsstationen.

Der Fünfkampf war noch keine Stunde alt, als sich bereits die rekordverdächtige Zahl von 18 Erwachsenen- und sieben Kinderteams zum Wettbewerb angemeldet hatten. Diese waren über ganz Neudingen verteilt und in den Gaststätten am Bahnhof, in der Sonne, im Storchen und zwei privaten Anwesen zu finden.

Ruhige Hand und volle Konzentration

Bei diversen Spielen waren eine ruhige Hand und volle Konzentration gefordert. Zu ihnen zählte das Löffel- und das Geschicklichkeitsspiel unter dem Titel „Am laufenden Band.“

Dabei galt es, einen Tennisball über einen meterlangen Zollstock jeweils in eine Ausbuchtung von fünf unterschiedlichen Gefäßen zu transportieren. Ein paar Meter weiter war der Teamgeist gefordert: Fünf Becher mussten an fünf dünnen Schnüren von einem an den anderen Ort transportiert werden. Zudem standen die Disziplinen Angelspiel und eine Sachaufgabe auf dem närrischen Programm.

Zunftrat Florian Bönecke verwies darauf, dass ein Siegerteam ermittelt wird. Doch letztendlich steht der Spaß getreu dem Motto „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund.