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Neubulach Wander-Wolf sucht einen Namen

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Foto: Rentschler/Toursmus Nördlicher Schwarzwald Foto: Schwarzwälder Bote

Ein neuer Wanderweg, der auch noch als Premiumwanderweg zertifiziert ist, ist zwar immer wieder schön, im Teinachtal aber nichts sonderlich Neues. Jetzt hat die Stadt Neubulach einen kleinen Plüschwolf als Maskottchen für den Weg auserkoren – und sucht nach einem Namen.

Neubulach. Der Wolf geht um in der Bergwerksstadt Neubulach. Natürlich nicht der besonders bei Viehhaltern gefürchtete GW852m, der vor zwei Jahren bei Bad Wildbad mehr als 30 Schafen mitleidlos das Leben aushauchte, sondern ein weitaus harmloseres Exemplar aus flauschigem Plüsch.

Er ist das offizielle Maskottchen des brandneuen Premiumwanderweges "Wolfsgrube" in und um den Neubulacher Teilort Liebelsberg. Doch noch hat das putzige Tier keinen Namen. Deshalb ruft die Stadt jetzt dazu auf, Namensvorschläge bis zum 20. April einzureichen. "Die Leute sind jetzt ja daheim und können so kreativ werden", hofft Neubulachs Hauptamtsleiterin Susan Mäder auf rege Teilnahme. Erste Vorschläge habe sie sogar schon aus der Post gefischt. Auch Mäder hält den Wolf für "goldig", wie sie sagt. Hintergrund der Aktion ist aber wie bereits erwähnt der neue Wanderweg "Wolfsgrube". Der wurde jetzt fertig zertifiziert und ist für den Wanderverkehr geöffnet. "Die offizielle Einweihung müssen wir aber wegen der aktuellen Lage natürlich auf Sommer oder sogar Herbst verschieben", bedauert die Hauptamtsleiterin. Nichtsdestotrotz wird der Wanderweg schon rege genutzt.

Auch im Netz wird die Wanderroute gut bewertet. "Eine schöne kleine Runde für zwischendurch", ist da beispielsweise zu lesen. Ein anderer Nutzer attestiert dem Premiumwanderweg "eine schöne und abwechslungsreiche Wegführung." Das geht im Neubulacher Rathaus natürlich runter wie Öl, hat man doch lange an der Zertifizierung gewerkelt. "Der Weg wird auch von Familien genutzt", weiß Mäder. Kein Wunder, denn mit sieben Kilometern Länge ist der Wanderweg überschaubar. Zudem weißt er "lediglich" einen Höhenunterschied von 348 Höhenmetern auf. Zum Vergleich: Der Premiumweg "Der Teinacher" in Bad Teinach-Zavelstein überwindet 445 Höhenmeter und ist mit 11,5 Kilometern, die unter anderem mit steilen Anstiegen gespickt sind, auch noch deutlich länger. Der neue Weg um Liebelsberg startet zwischen dem Friedhof und dem weithin sichtbaren Wasserturm. Von dort geht es über Wiesen und Felder in Richtung Waldrand. Nach diversen Aussichtspunkten und einem Gedenkstein kommt man als Wandersfreund schließlich zur namensgebenden Wolfsgrube – einer gemauerten Grube, die anno dazumal mit Reisig bedeckt tatsächlich als Fallgrube für wilde Tiere genutzt wurde.

Holzzaun schirmt die Grube ab

Heuer bewahrt aber ein Holzzaun die Wanderer vor dem ungeplanten Absturz ins dunkle Erdreich. Der Aufstieg zum Beilfelsen, einem mächtigen Gesteinsmassiv aus Buntsandstein, steht dann bevor. Vorbei am Campingplatz "Erbenwald" führt die Route dann zurück zum Ausgangspunkt.

Bei aller Wanderfreude, die dieser Tage trotz des Coronavirus und Abstandsregelungen nicht getrübt wird, stellt sich natürlich die Frage, welchen Namen der Wolf bekommen wird. Das entscheidet sich am 23. April, wenn alle Vorschläge gesammelt wurden und dann auf der Homepage der Stadt Neubulach zur Abstimmung gestellt werden.

Denn spätestens bei der offiziellen Einweihung im Sommer oder Herbst, soll der kleine Plüschwolf mit Namen als Maskottchen den Feierlichkeiten natürlich beiwohnen können.

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