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Neubulach Teambildung bei den neuen Fünftklässlern in der GMS Neubulach

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Die neuen Fünftklässler sind bei den Kennenlerntagen an der GMS Neubulach recht aktiv in Gruppen unterwegs. Foto: GMS Foto: Schwarzwälder Bote

Neubulach/Wildberg. "Wir legen Wert auf Toleranz und auf ein Leben und Lernen in positiver Atmosphäre und Gemeinschaft." Diesem Leitsatz folgend, machten sich 86 neue Fünftklässler der GMS Neubulach und ihre acht betreuenden Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterin Sabine Huber auf den Weg ins Haus Saron nach Wildberg.

Zum ersten Mal seit Gründung der Gemeinschaftsschule in Neubulach gibt es in diesem Schuljahr vier fünfte Klassen, was für die Planung und Organisation der Kennenlerntage zunächst einmal eine Herausforderung darstellte: Wo gab es kurzfristig noch Platz für eine so große Gruppe? Mit dem Haus Saron in Wildberg konnte dann allerdings eine Lösung gefunden werden.

Zu Beginn stand für die Schüler erst einmal eine körperliche Herausforderung auf dem Plan: Der rund sieben Kilometer lange Weg von Neubulach nach Wildberg wurde nämlich zu Fuß zurückgelegt und hier überraschten die "Fünfer" ihre begleitenden Lehrkräfte bereits das erste Mal: Tapfer wurde die Wanderung bewältigt. Auf dem idyllischen Wanderweg, der über den Fledermauspfad und vorbei am Besucherbergwerk führte zeigte sich die positive Stimmung, die auch in den kommenden Tagen vorherrschen sollte.

Wanderung bewältigt

Von Beginn an wurde ein Durchmischen der Klassen begünstigt, um als Stufe zusammenzuwachsen. Als erster gemeinschaftsfördernder Punkt hieß es dann individuelle Zimmerschilder zu gestalten, welche bei der Abreise prämiert wurden. Diesem Credo folgend wurden die Schüler nun für den restlichen Tag bunt gemischt in Kleingruppen aufgeteilt um in verschiedensten Sozial- und Kooperationsspielen ein Zusammenwachsen der einzelnen Gruppen zu fördern.

Auch hier zeigte sich wiederholt die positive Grundhaltung der Kinder, die mit viel Interesse und Einsatz die verschiedenen Angebote wahrnahmen. Ebenso begeistert nahmen die "Fünfer" das reichhaltige Spiel- und Sportangebot des ansässigen Geländes wahr – Fußball, Klettern, Trampolin, Karussell – die Kinder waren kaum zu bremsen und fielen abends erschöpft ins Bett.

Der Folgetag sollte geprägt sein von vier Workshops, welche den Tag über stattfanden. Im und am Haus wurden die Kinder neben einem Bastel- und Tanzworkshop dazu eingeladen, passend zur Halloweenzeit, Kürbisse zu schnitzen. Etwas weiter weg wanderte eine weitere Gruppe durch das Bachbett der Lützenschlucht, gefolgt von einem Geländespiel im Wald. In den einzelnen Workshops konnten die Schüler ihre eignen Interessen einbringen, neue Freunde kennenlernen, Grenzen erfahren und sich gegenseitig helfen. Die erzielten Ergebnisse wurden am Ende stolz den Eltern präsentiert. Neben diesen Ergebnissen wurden die Erfahrungen der beiden Tage in einem Kennenlerntagebuch festgehalten, welches die Kinder mit nach Hause nehmen durften.

Lehrer David Schrep zeigte sich im Rückblick begeistert von den Kennenlerntagen: "Die Tage im Haus Saron waren ein voller Erfolg.

Es wurden neue Freundschaften geknüpft sowie bestehende gestärkt. Die Stufe als solche ist nicht nur unter den Schülern, sondern auch auf Ebene der Lehrkräfte und Schüler zusammengewachsen. Wir freuen uns außerordentlich über diese Ergebnisse."

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