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Neubulach "Sich auf Augenhöhe begegnen"

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Karin Drexler (von links), Mitorganisator Robert Rentschler, Pfarrer Hans Georg Schmid, Michael Walz von der Bäckerei Roller, Daniel von Altrock, Hans Lüthi, Marianne Etzel-Lüthi und Bürgermeisterin Petra Schupp freuen sich gemeinsam auf die Neubulacher Zeltkirche. Foto: Buck Foto: Schwarzwälder Bote

Die Zeltkirche in Neubulach wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. Zwar startet die Veranstaltung erst im Herbst, doch die Vorbereitungen rund um die 200 Mitarbeiter laufen bereits. Jetzt wurden die zahlreichen Flyer offiziell in den Geschäften verteilt.

Neubulach. Beim Blick auf den Kalender wundert sich der unwissende Betrachter wohl über die scheinbar verfrühte Vorbereitung der Zeltkirche, die in Neubulach vom 29. September bis zum 14. Oktober auf dem CVJM-Gelände stattfindet.

Denn bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren – und zum offiziellen Auftakt wurden die ersten der mehr als 20 000 Flyer an die Geschäfte in Neubulach verteilt. Stellvertretend dafür nahm Michael Walz von der Bäckerei Roller die Flyer entgegen.

Im September will man dann die Früchte der früh gestarteten Werbung ernten: "In Summe erwarten wir schon 10 000 Besucher, das wollen wir am besten noch toppen", meinte Robert Rentschler vom Orga-Kernteam. 800 Gläubige passen ins Zelt, wie Pfarrer Hans Georg Schmid ergänzte. Doch, und das ist allen Beteiligten wichtig, die 16-tägige Veranstaltung ist nicht nur für gläubige Christen gedacht. "Da sind ja auch verschiedene Vereine eingebunden. Uns geht es darum, dass Menschen miteinander feiern und sich dort auf Augenhöhe begegnen", legt Rentschler den Grundgedanken der Zeltkirche dar.

Die wievielte Zeltkirche die 2018er-Ausgabe bereits ist, vermag keiner zu sagen. Rentschler erinnert sich zurück an das Jahr 1966: "Da war die erste beim CVJM unten."

In Neubulach fand die bis dato letzte Veranstaltung dieser Art im Juli 2002 statt und wurde verantwortet vom Liebenzeller Gemeinschaftsverband Neubulach. Die jetzige Zeltkirche wird bereits zum dritten Mal mit dem missionarischen Dienst der Evangelischen Landeskirche veranstaltet. Heuer sind schon Mitte Juni 200 Mitarbeiter an der Planung beteiligt und in 18 Arbeitskreise aufgeteilt. "Da muss von der Dekoration über die Musik, das Zelt selber, die Bewirtung bis hin zur Nachtwache alles organisiert werden", gibt Rentschler einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben rund um die Zeltkirche und fügt hinzu: "Da wird natürlich noch der ein oder andere Stein im Weg liegen, den man wegschaffen oder darüber hinweg gehen muss."

Doch Pfarrer Schmid ist überzeugt, dass "die Stimmung gut" sein wird bei der Zeltkirche einerseits und beim Organisationsteam andererseits. Höhepunkt der diesjährigen Zeltkirche wird sicher der Besuch von Samuel Koch.

Der in der ZDF-Sendung "Wetten, dass" 2010 verunglückte und seither im Rollstuhl sitzende Kandidat, referiert zum Thema "Das Leben geht weiter – als man denkt".

Doch bis zu seinem Auftritt am 30. September werden in Neubulach und Umgebung noch zahlreiche Flyer verteilt und in den Geschäften ausgelegt. Und so schnell ausgehen werden die zahlreichen Flyer wohl nicht.

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