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Neubulach Roboter an Bord: Weichen stehen auf Zukunft

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Schulleiter Dominik Bernhart (rechts) und der Lehrer Marius Stoll (links) zeigten Bürgermeisterin Petra Schupp (zweite von links) und der SPD-Politikerin Saskia Esken einen Roboter, an dem GMS-Schüler das Programmieren lernen. Foto: Breitmaier Foto: Schwarzwälder Bote

­Neubulach. Die Gemeinschaftsschule in Neubulach (GMS) will Informatik als eigenes Profilfach einführen. Auf ihrer Sommertour sprach die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken mit Schulleiter Dominik Bernhart, Konrektorin Nadine Waidelich und Bürgermeisterin Petra Schupp über Herausforderungen, die es dabei zu bewältigen gilt.

Wie Eskens Wahlkreisbüro mitteilt, begleitete die Politikerin die Entwicklung der noch jungen Schulform Gemeinschaftsschule im Land von Anfang mit großem Wohlwollen: als Kommunalpolitikerin, als Elternvertreterin im Landeselternbeirat und auch als Bundestagsabgeordnete. "Die Gemeinschaftsschulen sind Pioniere der individuellen und kollaborativen Pädagogik. Neubulach ist aber auch Vorreiter, wenn es um neue Technologien geht", erklärte Esken bei ihrem Besuch.

Material in eigener Cloud

Aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre bezeichnete Esken es als "folgerichtig", die Einführung von Informatik als Profilfach zu beantragen. Das Fach Informatik-Mathematik-Physik soll an der GMS die bestehenden Profilfächer Sport und NWT (Naturwissenschaft und Technik) ergänzen. In diesem Zusammenhang freut sich Bernhart darüber, dass es gelungen sei, trotz des landesweit herrschenden Lehrermangels kompetente Lehrkräfte im Bereich der Medienbildung einzustellen, die auch gezielt weiterqualifiziert werden. "So freut es uns besonders, dass wir im ausgeschriebenen Kontaktstudiengang Informatik gleich zwei Plätze für Kollegen unserer Schule ergattern konnten", betont Bernhart.

Wie es in der Mitteilung der SPD weiter heißt, hat die GMS in den vergangenen Jahren ihre multimediale Ausstattung systematisch ausgebaut. Die Lehrkräfte tauschen ihr Unterrichtsmaterial mittlerweile über eine eigene schulinterne Cloud aus, und Eltern werden durch ein elektronisches Kalendersystem über die schulischen Termine auf dem Laufenden gehalten. Im Fach Medienbildung erlernen die Schüler von Klasse fünf bis zehn die Grundlagen einer kompetenten Mediennutzung.

Auch Programmieren wird an den Schulen immer wichtiger. Es reicht laut Bernhart längst nicht mehr aus, Anwenderprogramme bedienen zu können. "Es geht um die Gestaltung von Programmen und das Finden von programmiertechnischen Lösungen auf aktuelle Herausforderungen und Probleme", erklärte der Schulleiter. Dabei kommen an der GMS auch die neuen "Lego-Mindstorm-Roboter" zum Einsatz. Doch nicht nur an der GMS findet die Digitalisierung in Neubulach Einzug.

Bürgermeisterin Schupp erklärte, dass bereits Kindergarteneltern eine App entwickelt hätten, um Termine zu koordinieren. Eine Zusammenarbeit mit der Schule werde derzeit geprüft.

Lob für Engagement

Beim Thema Breitbandversorgung indes hält die Stadt Neubulach einen Rekord: Laut Bürgermeisterin Schupp hat in Kohlerstal jedes der rund 15 Häuser einen direkten Glasfaseranschluss. Damit sei das Dörfchen der "schnellste" geschlossene Ort im Land.

"Die Art, wie in Neubulach das zukunftsweisende Thema der digitalen Bildung angepackt wird, sehe ich als richtungsweisend an", resümierte Esken am Ende ihres Besuchs. Die gesamte Schulgemeinschaft zeige, dass es für alle Hindernisse eine Lösung und für jedes Problem eine überzeugende konzeptionelle Antwort gebe.

Dabei lobte sie das Zusammenwirken von "pädagogischer Professionalität", "bürgerschaftlichem Engagement" und dem "verantwortungsvollen und engagierten Handeln eines Schulträgers", der die Notwendigkeiten für eine moderne und zukunftsgerichtete Schule erkannt habe.

 
 

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