Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Neubulach Räte diskutieren über Straßenbreite

Von
Foto: Dörr Foto: Schwarzwälder Bote

Wie das neue Baugebiet "Dorfwiesen Saler II" in Oberhaugstett in seiner Grundstruktur aussehen soll, darüber hat der Gemeinderat Neubulach in der jüngsten Sitzung abgestimmt.

Neubulach. Das etwa 1,2 Hektar große Baugebiet soll in Oberhaugstett entstehen. Nadine Lindenschmitt vom Planungsbüro Schöffler stellte das städtebauliche Konzept vor. "Das Konzept ergibt sich aus den vorherigen Varianten, die bereits 2018 im Gremium diskutiert wurden", erklärte Lindenschmitt. Der Hauptunterschied liege dabei in der Straßenführung – kurvig oder eckig. In der vorgestellten Variante ist die Straße als Kurve angeordnet. Für die Breite der Straße waren bisher sechs Meter vorgesehen. Das sorgte für reichlich Diskussionsstoff unter den Stadträten. Andreas Kubesch (UGL) hält das für zu breit und schlägt stattdessen eine Fahrbahnbreite von 4,5 Meter vor. Aufgrund der Parkplatzsituation und Freiflächen für Schneemassen im Winter habe die KIB Kommunalentwicklung und integrierte Baulanderschließung aus Pforzheim eine solche Breite vorgeschlagen. Stadtrat Bernd Schwarz (UWV) sieht bei der Breite von sechs Metern auch die Gefahr, dass es Autofahrer dazu verleiten könnte, zügiger zu fahren. "Fünf Meter oder meinetwegen 5,5 Meter würden meiner Meinung nach ausreichen", erklärt er.

Gehweg ist laut Experten nicht erforderlich

Bürgermeisterin Petra Schupp schlug eine Abstimmung in der Sache vor. Die Entscheidung fiel dann auf eine Straßenbreite von 5,5 Meter. Ein Gehweg hält die Kommunalentwicklung KIB für nicht erforderlich, weil das Verkehrsaufkommen dort sehr gering seien wird. Allerdings wurde vorgeschlagen, entlang des Dorfwiesenwegs den Gehweg zu verlängern.

In 19 Wohneinheiten soll das Baugebiet unterteilt werden. Ob letztlich Einzel- oder Doppelhaushälften gebaut und wie groß die Bauflächen werden, sei für diesen Planungsschritt noch unwichtig. "Es gibt auch nicht viel mehr Möglichkeiten, wie die Straße verlaufen oder die Grundstücke angeordnet werden sollen", sagt Lindenschmitt. Stadtrat Andreas Blaurock (CDU) kritisierte: "Die Anordnung der Häuser sieht aus wie auf einem Schachbrett. Ich finde das passt bei uns nicht rein, wir haben einen dörflichen Charakter." Der Entwurf wirke momentan vielleicht noch wie ein Schachbrett, müsse später aber nicht so ausgeführt werden. "Im Bebauungsplan werden keine Grundstücksgrenzen festgelegt. Im Zuge der Umlegung und Grundstücksneubildung oder je nachdem, was auch die Eigentümer für Interessen haben, kann man durchaus auch andere Grundstückszuschnitte wählen", erklärte Lindenschmitt.

Ob Reihenhäuser auch möglich wären, wollte Blaurock wissen. Aus Platzgründen würde Lindenschmitt das nicht empfehlen.

Eine Besonderheit gibt es im Süden des Baugebiets: "Ein Flurstück wird als Magere Flachland-Mähwiese deklariert und sollte auch als diese erhalten bleiben", erklärte Lindenschmitt.

Eine weitere bauliche Herausforderung wird das Grundwasser, welches man in dem geplanten Baugebiet gefunden hat. Woher das genau kommt, weiß niemand. Aber es sei in einer beträchtlichen Menge da, die zwar kein Problem darstelle, aber berücksichtigt werden müsse.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.