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Neubulach Mit Leib und Seele für Hilfsbedürftige

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Das Anspiel machte den Gottesdienstbesuchern die Erschwernisse älterer Menschen und deren Betreuungsbedarf bewusst. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder Bote

Der Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft steigt kontinuierlich. Wenn das Älterwerden naturgemäß Erschwernisse mit sich bringt, sind es die Mitarbeiter der Diakoniestation, die den Senioren das Verbleiben in der gewohnten Umgebung ermöglichen.

Teinachtal/Neubulach. Für die Gemeinden Bad Teinach-Zavelstein, Neubulach und Neuweiler zeichnet die Diakoniestation Teinachtal seit nunmehr 40 Jahren verantwortlich. Im Zeichen dieses runden Geburtstags stand der Gottesdienst in der Stadtkirche Neubulach am Sonntagvormittag. "Nicht auszudenken, was wir ohne sie wären", hob Kirchengemeinderätin Monika Stoll zur Begrüßung hervor. Applaus begleitete den Dank an die Mitarbeiter der Station, die mit viel Engagement ihren Dienst an Hilfsbedürftigen verrichten.

Wichtige Werte

"Sie standen schon vielen pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen zur Seite, und ihre Werte sind wichtig für unsere Gesellschaft", untermauerte Pfarrer Hans-Georg Schmid. Er erinnerte an die biblische Zahl 40 und zog angesichts der Schwierigkeit, Mitarbeiter für diesen "erfüllenden Beruf" gewinnen zu können, eine Parallele zur 40-jährigen Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste. Umso mehr verdiene der Einsatz der Mitarbeiter "trotz der Strapazen" große Anerkennung.

Nachdem zuvor dieser Dienst von der damaligen Gemeindeschwester erfüllt wurde, schlossen sich vor 40 Jahren die Kommunen und jeweiligen Kirchengemeinden als Gewährträger für die Diakoniestation Teinachtal zusammen, erläuterte Bad Teinach-Zavelsteins Bürgermeister Markus Wendel. "Die Mitarbeiter legen sehr viel Seele in diese Arbeit und lassen auch den seelsorgerischen Aspekt einfließen", würdigte er den großen, verlässlichen und langjährigen Beitrag bei der Betreuung in der Region, in der 12 000 Menschen eine Heimat fänden. „

"Mit Leib und Seele für Leib und Seele bringt das Selbstverständnis der Diakoniestation zum Ausdruck", zollte der Bürgermeister in Vertretung der drei politischen Gemeinden Respekt für die Grundlage, dass die betreffenden Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. "Wir sind stolz und dankbar für diese Einrichtung, die das ermöglicht, Bedürfnisse erkennt und deren Mitarbeiter sich über den Alltag hinaus Zeit nehmen", fasste Wendel zusammen.

Mitarbeiter bilden Chor

Mit einem Anspiel und der Seligpreisung eines alten Menschen lenkten Mitarbeiter der Diakoniestation die Aufmerksamkeit auf die einhergehenden Erschwernisse der Betroffenen sowie den Dienst der Betreuung und dessen Bedeutung. Als Chor beschrieben die Mitarbeiter ihre Aufgaben dann singend mit dem Lied "So wie ein Licht in dunkler Nacht".

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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