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Neubulach Magischer, fast südländischer Abend

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Die Menschen strömten am Samstag in die Neubulacher Innenstadt. Foto: Stöß Foto: Schwarzwälder Bote

Die freundliche Dame am Tisch brachte es auf den Punkt: "Bei ons isch immer ebbes los." In der Tat. Die Neubulacher dürfen sich glücklich schätzen. In ihrem Städtchen gibt es einen aktiven und quirligen Verein, der das Stadtleben froh und lebendig mit gestaltet.

Neubulach. Nun haben die Helfer vom "Alten Rathaus" an einem wunderbaren, perfekt temperierten Sommerabend besondere Akzente gesetzt. Die einheimische Band "Fifty two" nahm hierbei viele Menschen mit auf eine Reise in die Musikwelt der 1960er- und 1970-Jahre.

Alle Plätze besetzt

Alles passte. Wie oft gibt es solch magische, fast schon südländische Abende, an denen man bis in die späten Stunden hinein sommerlich bekleidet so ausgelassen im Städtle feiern kann? Die Menschen strömten in die malerische Innenstadt mit der einzigartigen Fachwerkkulisse auf dem Marktplatz. Alle Sitzplätze waren im Nu besetzt.

Jede Menge fleißiger Vereinsmitglieder um die Vorsitzende Ute Bihler-Wick steckten viel Herzblut in diesen Abend. Sie haben diesen Ort mit zusätzlichen Tischen und Stühlen ausgestattet, um dem großen Andrang Herr zu werden und möglichst allen Besuchern einen wohligen und bequemen Aufenthalt zu ermöglichen. Die sanften, unaufdringlichen Leuchtquellen, geschützt in zig Einweckgläsern, fluteten den pittoresken Stadtkern auf eine einzigartige Weise mit warmem Licht.

Dass die Vereinsmitglieder ihr ehrenamtliches Engagement mit Leidenschaft betreiben, zeigte sich am Beispiel von Erika Keppler. Sie feierte Geburtstag, indem sie um das Wohl der vielen Gäste besorgt war. So trug sie viel Bier und Wein, manchen Tequila Sunrise oder einen Mango Sommertraum, vielleicht auch einen der liebevoll zubereiteten und schmackhaften Sommer-Snack-Teller an die Tische. Aus vielen Kehlen ertönte das obligatorische "Happy Birthday" als Dankeschön.

Für die musikalischen Genüsse sorgte die Gruppe "Fifty Two". Die vier 52er-Jahrgänger versetzten die Sommerhungrigen mit Gesang, Lead- und Bassgitarre, Schlagzeug und Keyboard in die Zeit der musikalischen Höhen jener 1960er- und 1970-Jahre. Es gab jede Menge von deutschsprachigen Evergreens wie den "Bossanova", den "Liebeskummer, der sich nicht lohnt", "griechischen Wein" oder "Santo Domingo". Achim Hörrmann, Thomas Rothfuß, Tommy Wick sowie Dorothee Hammann mochten es jedoch auch englischsprachig. Und das hörte man an zahlreichen Stücken. Alleine vier Songs von Creedence Clearwater Revival zeugte von deren Liebe und Leidenschaft zur damaligen, großen Musikzeit. Es gab auch Manfred Mann und Status Quo; Country Roads durfte nicht fehlen. Es wurde sogar auf Neubulacher Straßenpflaster das Tanzbein geschwungen.

Die Höhepunkte hörte man zum Schluss. "Sierra Madre", Andrea Bergs "Tausendmal belogen" und die "Marina" (in italienischer Sprache) ließen die Menschen mitsingen; und wenn es nur der Refrain war.

Sehr gelungen kam der Black Vöss-Hit "En unserem Veedel" an. Thomas Wick machte daraus eine Neubulach-Hymne. Da wurde es andächtig still auf dem fachwerkumrandeten Marktplatz. Immerhin zollte hier die Band ihrer Stadt musikalische Hochachtung.

Nach einem dicken Lob an den Neubulacher Verein am Rathaus packten die vier "52er" noch eine Zugabe obendrauf. Auch wenn es mehr ironisch gemeint war, es passte für einen gelungenen Abschluss: "I wanna go home".

Mir henn kei Schicki-Micki-Bar, koi noble Golfclub – des isch wohr; mr hens olde Rothaus, dr Stolle ond’s Stadttor, des isch a haufa gnuag.

Dia Jonge spiele auf dr Gass, fällt au mol eina auf sei Nas, die Baila und Schramma, die flick ma zsamma, scho isch es vorbei. Was au bassiert, des oine isch doch klar: ’s Allernscheenschde, was ma hen, scho oll die longe Johr isch onsar Bualich, denn do häld ma feschd zsamma, egal, was au bassiert in onserm Bualich.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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