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Neubulach Lochsägemühle aus Sicherheitsgründen gesperrt

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Wegen Mängeln in der Stadtsicherheit ist Lochsägemühle derzeit gesperrt. Foto: Stocker

Neubulach - Der Schreck sitzt tief, vor allem bei den Mitgliedern der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins (SWV) Neubulach. Die Lochsägemühle ist gesperrt. Massive Mängel an der Standsicherheit veranlassten die Verwaltung zu diesem Schritt.

"Im Ernstfall besteht die Möglichkeit, dass das Gebäude einfach abrutscht", brachte Bürgermeisterin Petra Schupp die Gefahr auf den Punkt. "Die Hauptachsleitung ist nicht mit einem Fundament gesichert, sondern auf einer Steinplatte aufgelegt", sagte Bauamtsleiter Frank Frey von der Inspektion zur Standsicherheit. Außerdem, so Frey, seien Umbauarbeiten vor allem in den Untergeschossen der drei Gebäudeteile, vermutlich durch Eindringen von Wasser aufgrund eines defekten Kanals, einfach weggeschwemmt worden.

Erschwerend kommt der für Baumaßnahmen schlechte Untergrund hinzu, und der geringe Platz reicht nicht einmal für einen Minibagger", stellte Frey weiter fest. Verrostete Deckenträger, so genannte Schlackedecken, und das feuchte Tal an der Lochsägemühle minimieren die Standsicherheit. "Mit Blick auf Veranstaltungen in der Lochsägemühle ist die Sicherheit nicht gewährleistet", so Frey.

Erste Kostenschätzungen belaufen sich auf rund 50 000 Euro, die allerdings nicht im laufenden Haushaltsplan eingestellt sind. Noch in der Bürgerfragstunde vor den Beratungen appellierte SWV-Vorsitzende Sabine Hettich an den Gemeinderat, eine Lösung herbeizuführen. "Bitte lassen sie wenigstens einen Teil der Lochsägemühle wieder zugänglich werden", lenkte sie den Blick auf die Hocketse am 1. Mai.

"Wenn wir die Maßnahme in der Sägehalle vorziehen, kann dort die Standsicherheit gewährleistet werden, aber wir haben keine Gegenfinanzierung, so dass es sich um eine außerplanmäßige Ausgabe handelt", informierte Schupp den Gemeinderat. Dabei handelt es sich um einen Kostenanteil von 12 250 Euro.

Friedrich Haarer plädierte dafür, alle Maßnahmen noch in diesem Jahr durchzuführen. "Bei der Lochsägemühle handelt sich um ein Kulturdenkmal. Deshalb sollte es so schnell wie möglich saniert und die Nutzung ermöglicht werden", bekräftigte Andreas Blaurock.

Jürgen Bohnet würde das Kleinod sogar um eine Vesperhütte erweitern. "Weitere Haushaltsmittel müssen wir irgendwoher beschaffen", so seine Aufforderung.

Am Ende der Beratung beschloss das Gremium, die erste Maßnahme vor der Hocketse durchzuführen und eine weiteren Bauabschnitt im Umfang von 15 000 Euro noch in diesem Jahr zu realisieren.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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