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Neubulach Konrektor hinterlässt viele Spuren

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Singend bekundete das Kollegium Jürgen Stocker (Zweiter von rechts) seine Wertschätzung. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Umbrüche baulicher wie auch personeller Art gibt es in der Gemeinschaftsschule (GMS) Neubulach seit einigen Jahren. Schwer ist der Schulfamilie jetzt der Abschied von Konrektor Jürgen Stocker gefallen.

Neubulach. Zum Schuljahresende tritt er seinen "wohl verdienten" Ruhestand an, wie anlässlich der Feierstunde mehrfach betont wurde. Stocker hinterlässt nachhaltige Spuren in der Bildungseinrichtung. Und das nicht nur mit dem Schulteich oder der Gartenbau-AG, sondern vor allem auch menschlicher Natur.

Stets freundlich und hilfsbereit

"Wir sind froh und unendlich dankbar, dass du dich auch in den letzten Monaten vor deinem Ruhestand mit vollem Engagement für unsere GMS eingesetzt und bis heute durchgehalten hast", so Nadine Waidelich vom Schulleiterteam. Sie erinnerte an die Besonderheiten des Amtes, das Stocker stets freundlich, hilfsbereit, fürsorglich und ausgleichend ausgeübt habe. In den vergangenen neun Monaten gar als kommissarischer Schulleiter. "Dein Humor ist etwas besonders Erfrischendes, und du hast ihn nicht verloren", unterstrich Waidelich.

Seit 1996 war der künftige Pensionär an der Schule in Neubulach. Geografie und Englisch waren die Schwerpunkte seines schulischen Vorbereitungsdienstes 1980, ehe er an das Sprachheilzentrum in Stammheim kam, wie der Leiter des Staatlichen Schulamts, Volker Traub, berichtete. "Mit seinem Realitätssinn, der offenen, ruhigen, freundlichen und verständnisvollen Art, großem Fachwissen und Fortbildungsbereitschaft hat er sich große Anerkennung und Wertschätzung verdient", stellte Traub fest. Hohe pädagogische Sensibilität, gepaart mit überzeugender Einstellung für seine Tätigkeit hätten sein Berufsleben geprägt, in dem er Menschen förderte und begleitete.

"Wir werden Ihre Arbeit und Unterstützung, die von einem hohen Maß an Empathie und zwischenmenschlicher Kompetenz erfüllt ist, vermissen", sagte Bürgermeisterin Petra Schupp, nicht zuletzt mit dem Blick auf den jüngst begonnenen Umbau der GMS, für den Stocker die Planungen begleitete.

Elternbeiratsvorsitzender Achim Bott attestierte dem Konrektor Augenmaß und das Gespür für Notwendiges, während Miriam Schlecht vom Förderverein ihm Khedira-Attribute zuschrieb. "Ruhig, wie der Fußballnationalspieler im Mittelfeld, und erst wenn er fehlt, fällt es auf", unterstrich sie. "Sein Einsatz stand auch dafür, die Menschen offen für Dimensionen zu halten", meinte der katholische Schuldekan Thomas Kreis und erinnerte an das Engagement für den Religionsunterricht.

Badener-Lied angereichert

Mit etlichen musikalischen Beiträgen umrahmte das Kollegium die Feierstunde. Die Wertschätzung erklang unter anderem im Badener-Lied, das die Schwaben sogar mit einer eigens für Jürgen Stocker gedichteten Strophe angereichert hatten.

"Es hat Freude gemacht, gebraucht zu werden und mitzugestalten", sagte schließlich der scheidende Konrektor über eine interessante, ereignisreiche und kurzweilige Zeit. Es seien die Menschen, von denen man profitiere. Er habe das Glück gehabt, vielen zu begegnen, die ihm etwas gaben und er weitergeben konnte. Unterstützung und Entlastung habe er durch seine Ehefrau Beate erhalten, so Stocker.

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Ralf Klormann

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