Nach einem Jahr waren die Erschließungsarbeiten im Baugebiet "Steigäcker II" abgeschlossen und die Grundstücke wurden für den Baustart freigegeben. Foto: Stocker

Erschließungsarbeiten ein Jahr nach Spatenstich abgeschlossen. 48 Bauplätze auf 3,2 Hektar Fläche.

Neubulach - Jetzt können die Bauherren loslegen und ihr künftiges Eigenheim errichten. Am Dienstag gaben die an der Erschließung des Neubulacher Baugebiets "Steigäcker II" Beteiligten das rund 3,2 Hektar große Areal frei für die Bauwilligen.

"Ich bin stolz, dass es geklappt hat", erinnerte Bürgermeisterin Petra Schupp an den Spatenstich für die Erschließungsarbeiten, der genau ein Jahr zurückliegt, nachdem im Frühjahr des Vorjahres der Aufstellungsbeschluss das Bauleitverfahren anstieß.

"Es ist ein nicht ganz anspruchsloses Baugebiet, für dessen Umsetzung das Planungsbüro mit Hochdruck arbeitete", resümierte Schupp. Fachliche Unterstützung holte sich die Stadt mit kleiner Verwaltung, wie die Bürgermeisterin hervorhob, bei der "Kommunalentwicklung und integrierte Baulanderschließung" (KIB) aus Pforzheim, die mit der Erschließungsträgerschaft für das Baugebiet die einzelnen Komponenten bündelte.

"Es war eine sportliche Zeitspanne und wir sind froh um die hohe Qualität des Ergebnisses", zog deren Ingenieur Wolfgang Jannarelli sein Fazit. Immerhin handelte es sich um ein Bauvolumen in Höhe von 1,6 Millionen Euro für insgesamt 48 Bauplätze.

Bedarf getroffen

Für deren Infrastruktur wurden unter anderem 750 Meter Wasserleitung, 1100 Meter Regewasser- und 950 Meter Mischwasserkanal verlegt. 3700 Quadratmeter Straße sowie 2100 Quadratmeter Pflastersteine bilden die Oberfläche für Wegeverbindungen und Parkplätze südöstlich des historischen Ortskerns am bisherigen Siedlungsrand. Das Baugebiet grenzt unmittelbar an die Bestandsbebauung im Norden entlang der Schauinslandstraße.

"Mit diesem Angebot haben wir den Bedarf getroffen", so Schupp. Bereits 13 der 38 städtischen Grundstücke mit 420 bis 650 Quadratmetern Größe seien verkauft, zwei Bauanträge liegen vor. Bekanntlich wurde eigens für das Baugebiet "Steigäcker II" ein Punktesystem für Bewerber installiert. "Damit wollen wir Neubulacher Familien Vorteile bieten und das war nicht ganz falsch, da es ja einige geschafft haben", sagte Schupp.

Zur Erinnerung: Punkte gibt es für die Dauer, die man in Neubulach lebt, Mitgliedschaft und Funktion in einem örtlichen Verein sowie die Anzahl eigener Kinder. Nur wer eine Mindestpunktzahl erreicht, kommt für ein Grundstück infrage.

Bei 230 Euro je Quadratmeter gewährt die Stadt für jedes Kind bis zum vollendeten 14. Lebensjahr einen Kaufpreisnachlass in Höhe von 2000 Euro.

Die Stadt trägt mit dem Baugebiet der hohen Nachfrage an Wohnbauplätzen Rechnung. Zur feierlichen Freigabe waren dann auch einige künftige Bauherren gekommen.

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